26. Juni 2020 / 16:38 Uhr

Zwei Frauen-Teams aus dem Fußballkreis Havelland dürfen nicht in Oberhavel spielen

Zwei Frauen-Teams aus dem Fußballkreis Havelland dürfen nicht in Oberhavel spielen

Axel Eifert
Märkische Allgemeine Zeitung
Symbolbild.
Symbolbild. © Dirk Knofe (Symbolbild)
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Frauen-Kreisliga: Die Mannschaft des FSV 1950 Wachow/Tremmen kündigt Einspruch gegen diese Entscheidung an.

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Die Frauen vom FSV 1950 Wachow/Tremmen und vom SV Falkensee-Finkenkrug haben sind vom Fußballkreis Havelland nicht für den Spielbetrieb in der Kreisliga Oberhavel/Barnim für die kommende Saison 2020/21 zugelassen worden. Das Team aus Wachow/Tremmen hatte schon in den vergangenen zwei Spieljahren im Nachbarkreis die Punkt- und Pokalspiele bestritten und in der dortigen Kreisliga die Plätze vier und drei belegt. Die Frauen vom SV Falkensee-Finkenkrug wollten dorthin wechseln, weil in der zurückliegenden abgebrochenen Saison in der Kreisliga Havelland zum Schluss nur noch fünf Mannschaften spielten und sie von September 2019 bis März 2020 gerade einmal sechs Spiele bestritten.

Die Zulassungen der Teams aus Wachow/Tremmen und Falkensee-Finkenkrug seien abgelehnt worden, weil im Havelland in der neuen Saison in der Kreisliga der Frauen ein Spielbetrieb mit acht Teams geplant ist. Dies sei ein attraktiver Spielbetrieb, hieß es seitens der Verantwortlichen des Fußballkreises. Aus der Landesliga kommen der SV Babelsberg 03 und der RSV Eintracht 1949 herunter in die Kreisliga. Völlig neu einsteigen will der Teltower FV. Von dort war allerdings zu hören, dass die neue Frauenmannschaft mit vielen Spielerinnen aus Berlin noch fraglich sei. Sollte sich der Teltower FV noch zurückziehen, würde der Brandenburger SC Süd 05 mit den B-Juniorinnen, verstärkt mit einigen älteren Spielerinnen, einspringen.

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Während der SV Falkensee-Finkenkrug zustimmte, sind die Frauen aus Wachow/Tremmen sauer über die Ablehnung ihres Antrags. Aus der Erfahrung der vergangenen Jahre, als in der Kreisliga Havelland immer wieder Mannschaften entweder noch vor der Saison oder nach den ersten Spieltagen zurückzogen, sind sie skeptisch, was die geplante Achterstaffel betrifft. „Wir wären gern in Oberhavel geblieben, wo wir die vergangenen zwei Jahre schon gespielt und wir uns mit vielen Mannschaften angefreundet haben. Dort gab es immer einen attraktiven Spielbetrieb im Gegensatz zum Havelland, wo dies oftmals nur auf dem Papier stand. Wir haben uns beraten und wollen nochmal Einspruch gegen die Entscheidung einlegen“, sagte Katharina Brendel, Spielerin und 2. Vorsitzende beim FSV 1950 Wachow/Tremmen.