12. November 2019 / 17:41 Uhr

Zügig gespielt: Vechelde plötzlich Titelanwärter

Zügig gespielt: Vechelde plötzlich Titelanwärter

Christian Meyer und Peter Konrad
Peiner Allgemeine Zeitung
Gleich fünf Tore durften die Fußballerinnen der SG Vechelde/Woltorf (grün) gegen Eintracht Braunschweig II bejubeln. Nur ein Punkt trennt das Team noch von Spitzenreiter Bienrode.
Gleich fünf Tore durften die Fußballerinnen der SG Vechelde/Woltorf (grün) gegen Eintracht Braunschweig II bejubeln. Nur ein Punkt trennt das Team noch von Spitzenreiter Bienrode. © Foto: Isabell Massel
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Jetzt mischen sie sogar im Titelkampf mit: Dank ihres 5:1-Erfolgs bei Eintracht Braunschweig II sind die Bezirksliga-Fußballerinnen der SG Vechelde/Woltorf auf Platz zwei geklettert. Gleich drei Tore erzielte Franziska Grabinski, die damit zusammen mit Nadine Fastnacht vom Spitzenreiter Bienrode die Torjäger-Liste anführt.

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Jetzt mischen sie sogar im Titelkampf mit: Dank ihres 5:1-Erfolgs bei Eintracht Braunschweig II sind die Bezirksliga-Fußballerinnen der SG Vechelde/Woltorf auf Platz zwei geklettert. Gleich drei Tore erzielte dabei Franziska Grabinski, die damit zusammen mit Nadine Fastnacht vom Spitzenreiter Bienrode die Torjäger-Liste anführt. Mit dem dritten Sieg in Folge entfernten sich die Groß Lafferderinnen weiter aus der Abstiegszone. Aufgrund der Platzverhältnisse ausgefallen ist das Heimspiel des VfB Peine. Neuigkeiten beim Tabellenvorletzten gibt es dennoch: Er trennte sich von Trainer Dave Stets (siehe Extra-Bericht).

Eintracht Braunschweig II – SG Vechelde/Woltorf 1:5 (1:1). „Der Sieg war völlig verdient, auch in dieser Höhe – wir hätten sogar noch mehr Tore schießen können“, erklärte Arminias Coach Thomas Papendorf. In Durchgang eins jedoch habe sich sein Team schwer getan, begründete er den 1:1-Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel aber steigerte sich der Tabellenzweite. „Da haben wir endlich zügiger nach vorne gespielt und sind auch konsequenter in die Zweikämpfe gegangen.“ Folglich erarbeiteten sich die Vechelderinnen ein Übergewicht und auch zahlreiche Chancen – und die nutzten sie zu vier Treffern. Entsprechend fiel auch das Fazit aus. „Ich bin rundum zufrieden, denn in der zweiten Halbzeit hat mein Team richtig gut gespielt und die Vorgaben hervorragend umgesetzt“, betonte Papendorf, dessen Team auch weiterhin nur einen Zähler hinter dem Spitzenreiter aus Bienrode liegt.

Tore: 0:1 Grabinski (37.), 1:1 Thiebes (42.), 1:2, 1:3 Grabinski (59., 83.), 1:4 Weber (85.), 1:5 Eigentor (88.).

SG Isenbüttel-Meine – SV Teutonia Groß Lafferde 2:3 (0:2). Nach einer 3:0-Führung mussten die Groß Lafferderinnen noch einmal zittern. „Das hatte sich abgezeichnet, wir haben uns in der zweiten Halbzeit das Leben selber schwer gemacht und den Gegner das Spiel machen lassen. Zudem wurde es zunehmend ruppiger und wir konnten in der Abwehr nicht mehr konsequent genug klären“, erklärte Teutonia-Trainer Steffen Nebe.

Am Ende freute er sich aber über einen verdienten Sieg. Denn: „Wir waren einen Tick besser.“ An allen drei Toren beteiligt war Lisa Voß, die einen Doppelpack erzielte und zudem das 3:0 von Simone Gutsmann einleitete. Über den Treffer der Teutonia-Libera freute sich Steffen Nebe ganz besonders, denn die erfahrene Spielerin krönte damit ihre starke Leistung. „Sie hat hinten viel weggehauen, aber auch mit Ruhe gespielt“, lobte der Coach.

Dank des dritten Siegs in Folge baute das ehemalige Schlusslicht den Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz auf sieben Punkte aus. „Die Erleichterung ist spürbar, das gibt jetzt ein bisschen Ruhe“, sagte Steffen Nebe.

Tore: 0:1, 0:2 Voß (9., 29.), 0:3 Gutsmann (55.), 1:3 Bräunig (82.), 2:3 Collu (90.+3).