09. März 2020 / 11:52 Uhr

Zu harmlose Brieselanger verlieren in Ahrensfelde

Zu harmlose Brieselanger verlieren in Ahrensfelde

Axel Eifert
Märkische Allgemeine Zeitung
Brieselangs Jes Gastene (M.) war der Mann des Spiels. Erst unterlief ihm ein Eigentor, dann traf er per Elfmeter zum 2:1-Sieg.
Sein Eigentor zum 2:0 war der Brieselanger "Genickbruch": Jes Gastene (m.). © Uwe Schindler/Archivbild
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Landesliga Nord: Das Grün-Weiß-Duell geht mit 3:0 an die Gastgeber.

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Im Duell der Grün-Weiß-Teams in Ahrensfelde mussten die Brieselanger in der Landesliga Nord am Sonnabend nach zuvor zwei Siegen wieder über eine Niederlage quittieren. Diese war am Ende verdient, fiel mit 0:3 (0:1) aus Sicht der Gäste aus dem Havelland aber vielleicht etwas zu hoch aus.

„Die drei Punkte für Ahrensfelde gingen letztlich in Ordnung, weil sie in den 90 Minuten die besseren Tormöglichkeiten hatten. Die Gastgeber haben auch in der Defensive sehr gut gestanden und von uns nur wenig zugelassen. Wir konnten in den gesamten 90 Minuten keine richtige Durchschlagskraft nach vorn entwickeln und hatten vielleicht eineinhalb gute Torchancen. Zudem haben wir bei den ersten beiden Gegentoren auch noch etwas nachgeholfen“, sagte Brieselangs Trainer Patrick Schlüter.

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Die Gäste begannen auf dem kleinen Kunstrasenplatz in Ahrensfelde bissig und suchten nach Möglichkeiten, aber es haperte bei ihnen von Beginn am im Abschluss. Die Gastgeber, die auch ihre ersten zwei Spiele in diesem Jahr gewonnen hatten, begannen abwartend, und kamen nach 20 Minuten zu den ersten Möglichkeiten. Ihre 1:0-Führung fiel in der 35. Minute, als die Brieselanger eine Ecke nicht richtig klärten, und Florian Redder von der Strafraumgrenze durch Freund und Feind hindurch traf.

Das 0:2 in der 56. Minute resultierte dann aus einem Eigentor von Abwehrspieler Jes Gastene (56.). Am kurzen Pfosten stehend köpfte er eine Eingabe von Steven Knörnschild von rechts ins eigene Netz. „Dieses 0:2 war dann so etwas wie der Genickbruch für uns“, meinte Brieselangs Coach Schlüter.

In Bildern: Trainerwechsel in der Saison 2019/20 in Brandenburg.

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Die Brieselanger versuchten weiter, zum Anschlusstreffer zu kommen. Als sie zum Schluss hin immer offensiver wurden, fiel bei einem Gegenangriff über Foday Darboe noch das 0:3 durch MarcNelson Grzyb (88.).

Grün-Weiss Brieselang: Doht, Helmke, Blumhagen, Gastene (ab 56. Dölz), Korneshov, Wünsch, Greinert, John (ab 26. Carboni), Mrohs, Schmidt, Czeponik (ab 75. Fuchs).