17. Oktober 2021 / 06:15 Uhr

Wutanfall gegen Leipzig: Freiburg-Trainer Christian Streich entschuldigt sich

Wutanfall gegen Leipzig: Freiburg-Trainer Christian Streich entschuldigt sich

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Freiburgs Trainer Christian Streich (l.) nach Abpfiff im Gespräch mit Schiedsrichter  Daniel Siebert 
Freiburgs Trainer Christian Streich (l.) nach Abpfiff im Gespräch mit Schiedsrichter  Daniel Siebert  © imago images/Sportfoto Rudel (Montage)
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Der SC Freiburg bleibt weiterhin das einzige ungeschlagene Team in dieser Bundesliga-Saison. Doch wirklich freuen konnte sich SCF-Trainer Christian Streich über das Heim-Remis gegen RB Leipzig nicht. Zu groß war die Wut wegen einer Elfmeter-Entscheidung von Daniel Siebert. Nach Abpfiff entschuldigte sich der Coach jedoch.

Nach dieser Aktion gab es für den Trainer des SC Freiburg kein Halten mehr: Nach gut 30 gespielten Minuten im Duell gegen Vize-Meister RB Leipzig (1:1) brachte sein Verteidiger Philipp Lienhart RB-Torjäger Christopher Nkunku am Strafraumrand zu Fall. Schiedsrichter Daniel Siebert entschied sofort auf Strafstoß. Für Christian Streich eine klare Fehlentscheidung. Er wütete an der Seitenlinie, doch die Entscheidung hatte auch nach dem Videobeweis Bestand: Forsberg verlud Torhüter Mark Flekken zur 1:0-Führung für die Gäste – Streich kassierte wegen seines Wutanfalls die Gelbe Karte. Eine Aktion, die dem 56-Jährigen im Nachgang peinlich war. "Ich habe mich beim Schiri entschuldigt, weil ich zu wild am Rand war", räumte Streich bei Sky später ein.

Trotz der Einsicht war Streich mit der Elfmeter-Entscheidung aber weiter unzufrieden. Auch deswegen, weil es in der zweiten Hälfte keinen Elfer gab, als Freiburg-Profi Lucas Höler von Mohamed Simakan zu Fall gebracht wurde. "Nkunku hat es extrem clever gemacht", sagte Streich: "Eine Berührung ist kein Foul für mich. Wenn du den ersten pfeifst und ich finde, den ersten darfst du nicht pfeifen, dann musst du den zweiten auch pfeifen. Oder du lässt den ersten weg und dann lässt du auch den zweiten weg."

Förderlich für Streichs Gemütszustand war sicherlich auch der Ausgleich von Woo-yeong Jeong (64.), der per Kopfball zum 1:1 traf. Das erste Tor in der neuen Heimspielstätte bewahrte die Breisgauer nicht nur vor der ersten Saisonniederlage, es sorgte auch dafür, dass der SCF mit nun  16 Punkten als Tabellen-Vierter so erfolgreich in die Saison gestartet ist.