06. Mai 2021 / 14:37 Uhr

Rückschlag für Werder Bremen: Abwehrchef Ömer Toprak droht Saison-Aus

Rückschlag für Werder Bremen: Abwehrchef Ömer Toprak droht Saison-Aus

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Werder Bremens Abwehrchef Ömer Toprak könnte für den Rest der Saison ausfallen.
Werder Bremens Abwehrchef Ömer Toprak könnte für den Rest der Saison ausfallen. © IMAGO/Comsport
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Werder Bremen droht im Bundesliga-Endspurt ein personeller Rückschlag. Der an einer Wadenverletzung laborierende Abwehrchef Ömer Toprak könnte für den Rest der Saison ausfallen. Sicher fehlt er am Samstag gegen Bayer Leverkusen.

Werder Bremen muss im Kampf um den Klassenerhalt einen großen personellen Dämpfer hinnehmen. Abwehrchef Ömer Toprak hat im Reha-Training einen Rückschlag erlitten und droht für den Rest der Saison auszufallen. „Gegen Leverkusen wird er auf gar keinen Fall spielen können, und es ist sehr fraglich, ob er in dieser Saison überhaupt noch einmal spielen kann“, sagte Werder-Coach Florian Kohfeldt am Donnerstag. Werder empfängt Leverkusen an diesem Samstag (15.30 Uhr, Sky) im Weserstadion.

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Der 31 Jahre alte Toprak fehlt wegen einer Wadenverletzung bereits seit vier Pflichtspielen. „Natürlich ist das ein Rückschlag, weil wir mit ihm unsere stabilste Phase in dieser Saison hatten“, sagte Kohfeldt. „Aber es nützt jetzt nichts, zu jammern. Wir haben gegen Leipzig auch ohne Ömer ein sehr gutes Spiel gemacht“, sagte Kohfeldt mit Blick auf die unglückliche 1:2-Niederlage nach Verlängerung im Halbfinale des DFB-Pokals.

Noch fraglich ist der Einsatz von Marco Friedl und Jean-Manuel Mbom. „Bei ihnen gibt es Hoffnung, aber wir müssen noch abwarten“, sagte Kohfeldt, der seine Zukunft in Bremen erneut offen ließ. „Ich konzentriere mich nur auf eins: mit Werder so schnell wie möglich die Klasse zu halten. Alles andere werden wir dann nach der Saison besprechen“, sagte der 38-Jährige, der nach sieben Liga-Niederlagen in Serie in der Kritik steht. Wegen des starken Auftretens gegen Leipzig sprachen die Verantwortlichen Kohfeldt aber trotz der erneuten Niederlage das Vertrauen aus.