28. Juli 2020 / 10:58 Uhr

Nur Medizincheck steht noch aus: Waldemar Anton wechselt von 96 zum VfB Stuttgart

Nur Medizincheck steht noch aus: Waldemar Anton wechselt von 96 zum VfB Stuttgart

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Verlässt Hannover 96 nach zehn Jahren: Waldemar Anton.
Verlässt Hannover 96 nach zehn Jahren: Waldemar Anton. © imago images/Noah Wedel
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Es war zu erwarten: Waldemar Anton verlässt Hannover 96 und wechselt in die 1. Bundesliga zum VfB Stuttgart. Noch am Dienstag soll er bei den Schwaben unterschreiben. Nach SPORTBUZZER-Informationen wird handelt es sich um einen Vier-Jahres-Vertrag.

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Am Ende ging es doch schneller als gedacht. Waldemar Anton kehrt Hannover 96 nach zwölf Jahren den Rücken und wechselt zum Bundesliga-Aufsteiger VfB Stuttgart. Der 24-jährige Defensivallrounder soll auch nach SPORTBUZZER-Informationen noch am Dienstag einen Vier-Jahres-Vertrag beim VfB unterschreiben, nur noch der Medizincheck steht aus. Das berichtete der kicker zuerst.

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Dass Anton nach Stuttgart wechselt, hatte sich wochenlang abgezeichnet, beide Vereine mussten sich aber auf eine Ablösesumme einigen. 96 kassiert für den ehemaligen U21-Nationalspieler rund vier Millionen Euro zuzüglich Bonuszahlung bei Klassenerhalt und Weiterverkaufsbeteiligung.

Die Zeit von Waldemar Anton bei Hannover 96 in Bildern

Waldemar Anton ist ein Hannover-Junge mit Wurzeln in Usbekistan und im Stadtteil Mühlenberg. Sein Vater war Leistungsschwimmer, er selbst ist ein Mathe-Ass mit Abitur. Aber „Waldi“ durfte sich schon länger ausrechnen, dass es was wird mit seiner Profi-Karriere. Vom Mühlenberger SV kam er 2008 in die 96-Jugend. In der Saison 2013/2014 erreichte Anton mit der A-Jugend das Endpsiel um die deutsche Meisterschaft. Zur Galerie
Waldemar Anton ist ein Hannover-Junge mit Wurzeln in Usbekistan und im Stadtteil Mühlenberg. Sein Vater war Leistungsschwimmer, er selbst ist ein Mathe-Ass mit Abitur. Aber „Waldi“ durfte sich schon länger ausrechnen, dass es was wird mit seiner Profi-Karriere. Vom Mühlenberger SV kam er 2008 in die 96-Jugend. In der Saison 2013/2014 erreichte Anton mit der A-Jugend das Endpsiel um die deutsche Meisterschaft. ©
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Unter Stendel zum Profi geworden

Anton, der in Mühlenberg aufgewachsen ist, spielte seit 2008 bei 96 in der Jugend und schaffte 2015 unter Daniel Stendel den Sprung ins Profiteam. In den Folgejahren entwickelte er sich mehr und mehr zum Führungsspieler und machte insgesamt 116 Spiele für die Roten.

In der Abstiegssaison 2018/19 trug Anton sogar die Kapitänsbinde, als jüngster Spielführer der Liga, wurde von Thomas Doll aber wieder ins zweite Glied versetzt.