17. Oktober 2019 / 19:35 Uhr

Warum Popp schon an Wembley denkt

Warum Popp schon an Wembley denkt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Alexandra Popp (l.) freut sich auf die Party im Wembley-Stadion.
Freut sich auf das Duell mit England: Alexandra Popp, die deutsche Nationalspielerin des VfL Wolfsburg. © dpa
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Am Mittwochabend hatten die VfL-Frauen in der Champions League beim 6:0 gegen den niederländischen Klub Twente Enschede geglänzt. Viel Zeit zum Feiern blieb nicht, denn am Sonntag (14 Uhr) steht beim 1. FFC Frankfurt für die Wolfsburgerinnen schon wieder der Alltag in der Fußball-Bundesliga an. VfL-Nationalspielerin Alexandra Popp blickt schon ein wenig voraus, auf ein Highlight in England.

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Die DFB-Elf tritt am 9. November im ausverkauften Londoner Wembley-Stadion vor rund 90.000 Zuschauern gegen England an. Popp voller Vorfreude: „Das ist ein Event!“ Am Mittwochabend bestätigte der englische Verband, dass das Duell der beiden Nationalteams ausverkauft ist – für Deutschland und England bedeutet das eine Rekordkulisse. „Wie viele Zuschauer es in Wembley tatsächlich werden, werden wir erst am Spieltag sehen“, sagt Popp noch zurückhaltend. „Aber wir freuen uns alle darauf, es wird ein schönes Fest und ich hoffe auch, dass wir ein gutes Spiel abliefern.“

Für die 28-Jährige aber keine unbekannte Situation: Bereits 2011 hatte sie mit dem DFB-Team im WM-Gruppenspiel gegen Kanada (2:1) vor einer Kulisse „wie es eigentlich nur Männermannschaften kennen“ gespielt. Vor 74.000 Zuschauern im Berliner Olympiastadion wurde sie damals in der 56. Minute für Birgit Prinz eingewechselt.

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Popp hofft, dass Kulisse sie nicht hemmt

Die VfL-Stürmerin sieht die Chance, dass vor allem Spielerinnen, die noch nie vor so vielen Zuschauern gespielt haben, an dem Duell mit England im vollen Wembley-Stadion wachsen: „Ich hoffe, dass diese Kulisse sie nicht hemmt, sondern sie die Vorfreude und Euphorie mitnehmen und wir frei aufspielen werden.“

Das konnten die VfLerinnen auch gegen Twente – obwohl das Team mit Ewa Pajor (linkes Knie) und Lara Dickenmann (Blinddarm-OP) prominente Ausfälle zu beklagen hatte. „Wir haben gezeigt, dass wir nicht nur von einer Spielerin abhängig sind, sondern ganz viele unterschiedliche Charaktere haben, die es auch schaffen, das Tor zu treffen“, lobt Popp. „Dadurch sind wir für den Gegner schwieriger auszurechnen.“

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