21. Oktober 2019 / 10:00 Uhr

VfL-Frauen nicht zu schlagen - aber jetzt drohen zwei weitere Ausfälle

VfL-Frauen nicht zu schlagen - aber jetzt drohen zwei weitere Ausfälle

Jasmina Schweimler
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Alexandra Popp und Fridolina Rolfö mussten verletzt vom Platz
Alexandra Popp und Fridolina Rolfö mussten verletzt vom Platz © imago images/Patrick Scheiber
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Obwohl die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg auch das siebte Bundesliga-Spiel dieser Saison gewannen, herrschte nach dem 3:0 beim 1. FFC Frankfurt gedämpfte Stimmung. Alexandra Popp und Fridolina Rolfö haben sich möglicherweise schwer verletzt. 

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Fußverletzung bei Fridolina Rolfö, Sprunggelenkverletzung bei Alexander Popp - die ersten (vorläufigen) Verdachtsdiagnosen klangen nicht gut, der VfL Wolfsburg muss damit rechnen, dass die Verletztenliste noch länger wird. Die Freude über das 3:0 in Frankfurt war beim Spitzenreiter der Frauenfußball-Bundesliga nicht allzu groß.

„Ich bin hin- und hergerissen“, so Trainer Stephan Lerch. „Zum einen gibt’s die Freude über den Sieg, zum anderen bin ich besorgt. Wir sind schon dezimiert hier angereist und haben jetzt zwei weitere Spielerinnen, die raus mussten. Ich hoffe, dass dabei nichts Schlimmes rauskommt und sie schnell wieder auf den Platz können, da wir in der Offensive schon wenige Optionen haben.“

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Tor zum 0:1 durch Fridolina Rolfö  Zur Galerie
Tor zum 0:1 durch Fridolina Rolfö  ©
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Popp und Rolfö könnten nach Svenja Huth (Innenbandverletzung im linken Knie), Sara Doorsoun (Sehnenverletzung), Kristine Minde (muskuläre Probleme), Almuth Schult (Schulter-OP), Lara Dickenmann (Blinddarm-OP) und Torjägerin Ewa Pajor (Knieprobleme) als weitere VfL-Ausfälle die Personalsorgen vergrößern.

Die Verletzung von Poppi war schon ein Schock für uns, das sah nicht gut aus“, so Pernille Harder. Und Popps Nationalmannschaftskollegin Felicitas Rauch meinte: „Die drei Punkte sind natürlich wichtig, aber der Schock war gleich am Anfang. Für mich war das ein klares Foul an Alex. Die Mannschaft hat das aber gut weggesteckt , hat gezeigt, dass sie sowas nicht mit sich machen lässt – und dann haben wir direkt getroffen. Zum Schluss traf es dann auch noch Fridolina, bei der wir hoffen, dass es nichts Schlimmes ist.“

Bisher steckte der VfL seine Personalprobleme gut weg, aber langsam wird’s eng. Einzig mit Doorsoun ist kurzfristig wieder zu rechnen. Wie bei Popp und Rolfö steht zudem bei Pajor die endgültige Diagnose noch aus, auch sie trifft eventuell eine lange Pause.

Das Spiel als solches hatte derweil bei Lerch für Zufriedenheit gesorgt. "Ich bin unheimlich stolz auf die Mannschaft, die den Kampf auf einem schwer bespielbaren Untergrund angenommen hat. Der Platz war sehr tief, wir haben häufig zwei oder drei Kontakte gebraucht. So hat es etwa 20 Minuten gebraucht, bis wir ins Spiel gekommen sind, aber dann haben wir uns sehr reif präsentiert und die Partie sehr souverän zu Ende gespielt", so der VfLTrainer. "Wir haben kaum Chancen zugelassen und waren, zumindest in Ansätzen, immer wieder gefährlich. Unter dem Strich eine wirklich gute Leistung gegen einen diszipliniert agierenden Gegner.“

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