16. Oktober 2019 / 15:14 Uhr

VfL in der Frauen-Champions-League gegen Twente: Hier geht's zum Livestream

VfL in der Frauen-Champions-League gegen Twente: Hier geht's zum Livestream

Jasmina Schweimler
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Stephan Lerch und Tommy Stroot
Stephan Lerch und Tommy Stroot © Boris Baschin
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Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League der Frauen. Der VfL Wolfsburg trifft um 18 Uhr auf den niederländischen Meister Twente Enschede. Die Partie wird live im Internet-Stream gezeigt.

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Vor der Partie gegen Twente steht beim VfL Wolfsburg vor allem die Personalsituation im Mittelfpunkt. Besonder schmerzhaft ist der Ausfall von Ewa Pajor, die mit Knieproblemen möglicherweise länger nicht spielen kann. Pajor ist die Top-Torjägerin der Frauenfußball-Bundesliga, gehört seit zwei Jahren zu den Leistungsträgerinnen im Team. Svenja Huth, die Pajor als Spitze ersetzen könnte, ist ebenfalls verletzt, ob die Schwedin Fridolina Rolfö nach Verletzungspause fit genug für einen Startelf-Einsatz ist, ist offen. Mit Alexandra Popp, zuletzt im Mittelfeld eingesetzt, verfügt der VfL allerdings über eine weitere Top-Spielerin mit Erfahrung als Mittelstürmerin.

Neben Pajpr wird auch Lara Dickenmann erst einmal fehlen, die Schweizerin wurde am Blinddarm operiert. „Sie war auf einem guten Weg“, so Lerch, „aber das wird etwas dauern. Ich plane auch am Wochenende und nächste Woche nicht mit ihr.“

Neben Pajor, Dickenmann und Huth (Innenbandverletzung im linken Knie) fehlen dem VfL weiterhin auch Almuth Schult (Schulter-OP), Sara Doorsoun (Sehnenverletzung) und Kristine Minde (muskuläre Probleme). „Das ist jetzt schon eine Herausforderung für uns, die Liste ist lang“, so Trainer Lerch. „Die Hürde müssen wir nehmen, aber zum allerersten Mal haben wir wir bei einem Pflichtspiel noch einen Platz im Kader frei. Das ist schon eine extreme Situation. Das heißt aber nicht, dass wir uns verstecken oder Trübsal blasen.“ Denn an der Favoritenstellung des VfL für das Spiel gegen Twente ändern auch die Personalsorgen nichts: „Wir haben einen starken und breiten Kader.“ Twente nimmt derweil die Außenseiterrolle an. Trainer Tommy Stroot: „Wenn wir uns eine machbare Ausgangslage für das Rückspiel erspielen, bin ich schon zufrieden.“

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 Dominique Janssen beim Kopfball Zur Galerie
Dominique Janssen beim Kopfball ©

Twente-Trainer Stroot und Coach Stephan Lerch kennen sich schon länger. „Stephan und ich haben eigentlich den gleichen Werdegang“, erläuterte Stroot. Denn: „Wir sind im selben Jahr in die 2. Bundesliga gegangen.“ Das war 2013, Lerch heuerte bei Wolfsburgs Zweiten an, Stroot beim SV Meppen. Die Duelle waren hitzig. 2016 wurde Lerch dann Trainer der ersten Mannschaft des VfL, Stroot ging in die Niederlande. Der Kontakt, so Stroot, sei „nie abgebrochen. Es ist eine sehr freundschaftliche Verbindung zum VfL, zu Stephan und auch zu Ralf Kellermann. Wir organisieren ja auch regelmäßig Testspiele gegeneinander.“

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Das Spiel der VfL-Frauen gegen Enschede ist auf mehreren Wegen live zu verfolgen – allerdings nicht im frei empfangbaren deutschen Fernsehen. Sport1 hat die Rechte, zeigt das Spiel aber auf seinem digitalen Pay-TV-Sender Sport1+, zudem ist ein Livestream auf sport1.de angekündigt. Der VfL überträgt das Spiel auch selbst als Internetstream auf seinem Youtube-Kanal. Außerhalb Deutschlands besteht reges Medieninteresse, so wird das Spiel in Skandinavien und den Niederlanden im Free-TV gezeigt und weltweit über den Streamingdienst mycujoo.tv übertragen.