19. Januar 2019 / 19:53 Uhr

Peinlich-Wechsel beim VfB Stuttgart: Falsche Schuhe! Borna Sosa muss früh raus

Peinlich-Wechsel beim VfB Stuttgart: Falsche Schuhe! Borna Sosa muss früh raus

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Stuttgarts Trainer Markus Weinzierl (r.) musste Borna Sosa schon zur Pause aus der Partie nehmen.
Stuttgarts Trainer Markus Weinzierl (r.) musste Borna Sosa schon zur Pause aus der Partie nehmen. © imago/Rudel/Baumann
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Markus Weinzierl muss bei der 2:3-Niederlage schon zur Pause Wechsel vornehmen – einer davon hatte nicht ausschließlich sportliche Gründe. Youngster Borna Sosa hatte schlicht die falschen Schuhe dabei.

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Diese Auswechslung ist wohl einmalig in der Bundesliga-Geschichte! Der VfB Stuttgart musste zur Halbzeitpause des Heimspiels gegen den 1. FSV Mainz 05 (2:3) den jungen Kroaten Borna Sosa aus der Partie nehmen und dafür Emiliano Insúa einwechseln. Trainer Markus Weinzierl hatte jedoch nicht nur sportliche Gründe für die Maßnahme, wie Sportvorstand Michael Reschke nach dem Spiel bei Sky verriet – der wahre Anlass ist extrem peinlich für den jungen Kroaten, der im Sommer zum Bundesligisten kam und erstmals seit Oktober wieder in der Startelf stand.

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„Er hat das falsche Schuhwerk gehabt“, bekannte Reschke. „Er hat keinen Stand gehabt, das gehört zur Professionalität natürlich auch dazu. Das wird ihm sicher nicht noch mal passieren.“ Immer wieder war der 20-Jährige auf dem Platz der Mercedes-Benz-Arena weggerutscht und hatte sich einige zum Teil schwere Patzer geleistet. Zur Pause hatte Weinzierl dann genug gesehen und nahm Sosa beim Stand von 0:2 runter.

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VfB-Verteidiger Baumgartl: „So können wir uns nicht präsentieren“

Die Stuttgarter, die sich gegen Mainz eine Trendwende erhofft hatte, enttäuschten über weite Strecken der Partie komplett – aber die Einwechslungen von Insúa und Nicólas González brachten immerhin Schwung. Lange sah es am Samstag nach einer sicheren Angelegenheit für die Mainzer aus, in den spannenden letzten Minuten hätten die über weite Strecken enttäuschenden Stuttgarter dann beinahe noch einen Punkt mitgenommen. „Jeder hat gesehen, wie wir die ersten 80 Minuten gespielt haben, da hätten wir auch keinen Sieg verdient“, bilanzierte VfB-Verteidiger Timo Baumgartl. „So können wir uns einfach nicht präsentieren.“

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Die Situation des VfB ist dagegen prekärer als vor einem Jahr, als der baden-württembergische Traditionsverein ebenfalls mit sportlichen Sorgen überwinterte, sich dann aber zum zweitbesten Team der Rückrunde entwickelte. Sollte der Tabellenletzte 1. FC Nürnberg am Sonntag gegen Hertha BSC gewinnen, würde Stuttgart vom Relegationsrang auf einen direkten Abstiegsplatz abrutschen. Vor der Auswärtsaufgabe beim Rekordmeister FC Bayern ist die erste Chance auf Punkte gegen einen „direkten Konkurrenten“ (Weinzierl) vertan.