20. Oktober 2019 / 20:19 Uhr

Verrücktes Hin und Her: Woltwiesche zeigt Moral

Verrücktes Hin und Her: Woltwiesche zeigt Moral

Christian Meyer
Peiner Allgemeine Zeitung
Marco Di Nunno (blauer Dress) und Fußball-Bezirksligist Viktoria Woltwiesche gaben sich gegen den MTV Schandelah-Gardessen trotz vier Rückständen nicht auf.
Marco Di Nunno (blauer Dress) und Fußball-Bezirksligist Viktoria Woltwiesche gaben sich gegen den MTV Schandelah-Gardessen trotz vier Rückständen nicht auf. © Foto: Isabell Massel
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Viermal schafften sie den Ausgleich, doch am Ende mussten sie sich doch geschlagen geben: Viktoria Woltwiesches Bezirksliga-Fußballer verloren den packenden und offenen Schlagabtausch gegen den MTV Schandelah-Gardessen mit 4:6. 

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„Die Moral hat gestimmt, leider ließ das Defensivverhalten zu wünschen übrig“, bilanzierte Viktoria-Trainer Thomas Mühl.

Viktoria Woltwiesche – MTV Schandelah-Gardessen 4:6 (2:2). Dieses Hin und Her war nichts für schwache Nerven. Viermal legte der Gast vor, viermal glich die Viktoria aus. „Es war ein Duell mit offenem Visier, ein schnelles Spiel, da wurde nicht lange quer gespielt, es ging immer gleich nach vorne“, schilderte Viktoria-Trainer Thomas Mühl. In der ersten Halbzeit spielten die Gäste geschickt ihre Tempo-Vorteile im Sturm aus. Beide Gegentore bis zur Pause fingen sich die Woltwiescher nach Kontern. „Schandelah hat richtig Geschwindigkeit vorne drin“, verwies Mühl auf die Sprint-Qualitäten von MTV-Stürmer Dennis Bogotsch oder Vierfach-Torschütze Philipp Stucki. So sei Schandelah über Außen in die Abwehr gekommen und verwertete zwei Hereingaben.

Der Start in Hälfte zwei stimmte Woltwiesches Trainer optimistisch, dass sein Team die Kontrolle über die Partie bekommt. Die Konter unterbanden sie, doch dafür zeigten die Woltwiescher plötzlich Schwächen bei Standardsituationen. Nach zwei Ecken und einem Diagonalball erzielten die Gäste wieder Führungen. „Das war das Ärgerliche, in dieser Hinsicht hatten wir einen gebrauchten Tag erwischt“, bedauerte Thomas Mühl, der seinem Team ansonsten keinen schlechten Auftritt attestierte.

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Jan Sellmann und Franco Buhe hatten nach einem Eckball sogar noch die dicke Doppel-Chance zum 5:5 (88.). Aber am Ende sei die Niederlage gerecht gewesen. „Schandelah war einen Tick gieriger“, bilanzierte der Viktoria-Coach, der die Bestnote in seinem Team an Außenverteidiger Christopher Hornich verteilte. Er habe fast alle Zweikämpfe gewonnen, „egal ob am Boden oder in der Luft“, lobte Mühl.

Dass er auch mit 51 Jahren noch in der Herren-Bezirksliga mithalten kann, bewies zudem Viktoria-Ex-Spielertrainer Matthias Steinert, der erneut in der Innenverteidigung aushalf.

Woltwiesche: Ebeling – Hornich, Meyer (62. Buhe), Steinert, Ruppert, Dogan, Oliver Bruns, Sellmann, Schnotale, Di Nunno, Sven Bruns.

Tore: 0:1 Stucki (4.), 1:1 Di Nunno (12.), 1:2 Stucki (13.), 2:2 Schnotale (35.), 2:3 Neumann (60.), 3:3 Schnotale (69.), 3:4 Stucki (71.), 4:4 Oliver Bruns (78.), 4:5 Ebeling (83.), 4:6 Stucki (90.).

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