22. August 2019 / 10:49 Uhr

rbb-Reporter vor Unions Bundesliga-Premiere tätlich angegangen

rbb-Reporter vor Unions Bundesliga-Premiere tätlich angegangen

dpa
Bei der Bundesliga-Premiere musste sich der 1. FC Union Berlin Champions-League-Teilnehmer RB Leipzig deutlich mit 0:4 geschlagen geben.
Bei der Bundesliga-Premiere musste sich der 1. FC Union Berlin Champions-League-Teilnehmer RB Leipzig deutlich mit 0:4 geschlagen geben. © Britta Pedersen/dpa
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Der Berliner Erstligist bedauert das Verhalten von zwei Besuchern in Fankleidung der Eisernen. Eine Strafanzeige gegen Unbekannt wurde gestellt.

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Vor der Heimspielpremiere des neuen Fußball-Bundesligisten 1. FC Union Berlin ist ein Reporter des Rundfunks Berlin-Brandenburg (rbb) von Besuchern tätlich angegriffen worden. Der Reporter machte etwa zwei Stunden vor dem Spiel im Umfeld des Stadions Videoaufnahmen für das Social-Media-Angebot des Senders, teilte der rbb auf seiner Webseite mit.

Dabei wurden dem Reporter von zwei Besuchern in Union-Fankleidung das Handy entrissen und die Aufnahmen gelöscht, nachdem der Journalist selbst aufgefordert worden war, die Aufnahmen zu löschen. Nach einem weiteren Filmversuch wenig später wurde dem Reporter das Handy erneut entrissen und er erhielt einen Schlag ins Gesicht. Eine Strafanzeige gegen Unbekannt wurde gestellt.

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Simon Terodde: 25 Tore in 93 Spielen schoss Simon Terodde für "Eisern" Union. Mittlerweile spielt er beim 1. FC Köln. ©
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„Wir haben die Angelegenheit öffentlich gemacht, damit man erfährt, dass es solche Angriffe gibt“, sagte Justus Demmer, Leiter Presse und Information des rbb, der Deutschen Presse-Agentur. Da der Vorfall außerhalb des Stadiongeländes stattfand, kann der Bundesligist nicht haftbar gemacht werden und äußerte sich auf Anfrage knapp: „Wir bedauern diesen Vorfall sehr. Am Sonntag haben zahlreiche Vertreter nationaler und internationaler Medien über das erste Bundesliga-Spiel des 1. FC Union Berlin berichtet und beeindruckende Bilder aus dem Stadion An der Alten Försterei in die Welt transportiert. Umso ärgerlicher ist dieses Vorkommnis, das uns für den betroffenen Reporter sehr leid tut.“

Auch beim rbb will man trotz der gestellten Strafanzeige den Fall nicht zu hoch hängen. Demmer meint aber, dass man nicht gleich zuschlagen müsse, wenn man nicht einer Meinung sei.

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