19. November 2018 / 21:09 Uhr

Vogts schießt gegen FC-Bayern-Boss Uli Hoeneß: "Glaubt, er könne sich alles erlauben"

Vogts schießt gegen FC-Bayern-Boss Uli Hoeneß: "Glaubt, er könne sich alles erlauben"

Redaktion Sportbuzzer
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Uli Hoeneß bleibt als Präsident des FC Bayern weiter kontrovers.
Uli Hoeneß bleibt als Präsident des FC Bayern weiter kontrovers. © dpa
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Ex-Bundestrainer Berti Vogts geht hart mit seinem einstigen Mitspieler Uli Hoeneß ins Gericht. Der Präsident des FC Bayern sei "in einem Tief", sagte Vogts über seinen langjährigen Weggefährten - und legte sogar noch nach.

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Uli Hoeneß bleibt im deutschen Fußball die wohl kontroverseste Figur. Sei es die Medienschelte bei der Wut-PK oder die öffentlichen Reibereien mit Borussia Dortmund - der 66-Jährige ist immer wieder für eine Schlagzeile gut. Die mediale Omnipräsenz des mächtigen Bayern-Funktionärs sorgt bei ehemaligen Weggefährten für gemischte Gefühle. Nach Hoeneß-Kumpel Paul Breitner ("Ich bin nach wie vor deprimiert") hat nun auch Berti Vogts gegen den Präsidenten des FC Bayern München ausgeteilt. Gemeinsam mit Hoeneß wurde der Ex-Bundestrainer 1974 Weltmeister.

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Beim Sportpresseclub vor dem Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Holland sagte Vogts: "Er ist im Moment in einem Tief, das hat auch die Pressekonferenz gezeigt. Uli ist halt Uli Hoeneß, wie man ihn liebt - oder wie man ihn nicht liebt", sagte der 71-Jährige, der über seinen fünf Jahre jüngeren Ex-Mitspieler sagt: "Privat ist er ein ganz lieber Mensch und ein aufgeschlossener junger Mann."

Vogts war von 1990 bis 1998 Bundestrainer

Vor allem die Medienschelte von Hoeneß und Rummenigge im Oktober stieß bei Vogts auf wenig Verständnis. Hoeneß sei "halt ein Bayer, der glaubt, er könne sich alles erlauben", stichelte Vogts, der von 1990 bis 1998 Trainer der deutschen Nationalmannschaft war und 1996 Europameister wurde. "Uli ist halt Uli Hoeneß, wie man ihn liebt - oder wie man ihn nicht liebt."


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