26. Oktober 2020 / 18:00 Uhr

TuS Sachsenhausen II und Blau-Weiß Leegebruch weiter in der Position der Verfolger

TuS Sachsenhausen II und Blau-Weiß Leegebruch weiter in der Position der Verfolger

Matthias Schütt
Märkische Allgemeine Zeitung
TuSII gegen Storkow, KOL, 8. Spieltag
Tobias Boremski (l.) und sein TuS Sachsenhausen II mischen in der Spitzengruppe mit. © Brabetz
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Kreisoberliga Oberhavel/Barnim: Der achte Spieltag in der Zusammenfassung.

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TuS Sachsenhausen II – SG Storkow 3:1 (0:1). Tore: 0:1 Schmidt (29./ET), 0:2 Boremski (49.), 1:2 Pöhl (69.), 1:3 Eikelmann (83.). Zuschauer: 30. Den mittlerweile sechsten Sieg in Folge feierten die Kicker von Sachsenhausen II, während die SG Storkow auch das achte Saisonspiel verlor. „Von der Tabellenkonstellation war es ein Pflichtsieg“, so TuS-Trainer Philipp Holzhauer. „Aber Storkow hat nicht wie ein Tabellenletzter gespielt. Wir mussten viel investieren. Es war ein hartes Stück Arbeit.“ Dennoch stehen am Ende drei Punkte für die Hausherren zu Buche, während die Storkower ohne Zählbares die Heimreise antreten mussten.

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FC 98 Hennigsdorf II – Grün-Weiß Bergfelde 0:3 (0:1). Tore: 0:1 Fiedler (8.), 0:2 Kohl (83.), 0:3 Täubert (90.+1). Zuschauer: 50. „Wir sind extrem ersatzgeschwächt gestartet“, so Hennigsdorf II-Trainer René Hein. „Das frühe Gegentor hat unseren Matchplan durchkreuzt.“ Schon nach acht Minuten gingen die Gäste in Führung, die am Ende „verdient gewannen“, wie Bergfelde-Trainer Burak Benli nach der Partie einschätzte. Allerdings konnten die Bergfelder die Entscheidung durch zwei später Treffer erst in der Schlussphase der Partie erzwingen. Da die Gastgeber zu harmlos in der Offensive waren, war der Sieg der Bergfelder nie in Gefahr.

Die Mannschaft des Tages.
Die Mannschaft des Tages. © SPORTBUZZER-Montage

SV Friedrichsthal – Grün-Weiss Ahrensfelde II 4:0 (2:0). Tore: 1:0 Stägemann (5.), 2:0 Hofmann (27.), 3:0 Fochler (80.), 4:0 Glaub (90.+3). Zuschauer: 52. In personeller Bestbesetzung feierte die Mannschaft aus Friedrichsthal den dritten Sieg in Serie, kletterte auf Rang vier. „Wir schauen sicherlich weiter nach oben“, sagt SVF-Trainer Steven Rohrlack. „Unser Ziel war vor der Saison, unter die ersten fünf Teams zu kommen.“ Im Duell der beiden Tabellennachbarn dominierten die Gastgeber, verpassten aber, die Chancen in Tore umzumünzen, da zahlreiche Gelegenheiten nicht genutzt wurden. „Schon zur Pause müssen wir deutlich führen. Der Gegner wirkte die 90 Spielminuten wie gelähmt.“

Blau-Weiß Leegebruch – FC Kremmen 5:3 (4:1). Tore: 0:1 Kaiser (12.), 1:1, 2:1 Herok (14., 26.), 3:1 Matzat (45.), 4:1 Guggenberger (45./FE), 4:2 Penther (47.), 5:2 Benda (72.), 5:3 Kaiser (87.). Rote Karte: Damian Filip Odachowski (67., Kremmen). Zuschauer: 60. Das torreichste Match des Spieltags fand in Leegebruch statt. Acht Tore sahen die Zuschauer. Dabei schockte der Tabellenvorletzte aus Kremmen die Hausherren schon früh, als der FCK in Führung ging. Zu diesem Zeitpunkt nicht einmal unverdient. „Leegebruch war an dem Tag schlagbar. Aber aktuell können wir die personellen Ausfälle nicht kompensieren “, sagt FCK-Trainer Oliver Dölling, der zudem mit einigen Entscheidungen des Unparteiischen in diesem Match nicht einverstanden war. Die Leegebrucher drehten nach dem Rückstand die Partie, gewannen am Ende souverän mit 5:3 und sind weiterhin erster Verfolger von Spitzenreiter Rot-Weiß Schönow.


SG Zühlsdorf – FSV Bernau II 2:4 (0:2). Tore: 0:1 Degen (9.), 0:2 Most (11.), 1:2 Adam (51.), 2:2 Onay (66.), 2:3 Most (77.), 2:4 Degen (85.). Zuschauer: 70. Die Aufholjagd des Liganeulings aus Zühlsdorf wurde am Ende nicht belohnt. Denn die Hausherren lagen bereits mit 0:2 zur Pause hinten, ehe nach Wiederanpfiff durch zwei Treffer zum zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich getroffen wurde. Doch in der Schlussphase der Partie zeigten sich die Bernauer eiskalt, erzielten zwei Treffer und entführten die drei Punkte aus Oberhavel in Richtung Barnim.

Häsener SV – SV Rüdnitz/Lobetal 4:0 (1:0). Tore: 1:0, 2:0 Pietsch (14., 52.), 3:0 Schulze (58.), 4:0 Schütze (85.). Zuschauer: 62. Der Aufsteiger aus Häsen feierte einen souveränen Heimerfolg, der aber erst in Halbzeit zwei sichergestellt wurde. Denn die Hausherren erzielten drei ihrer vier Treffer erst nach Wiederanpfiff. „Wir hatten das Spiel aber souverän von Anfang bis Ende im Griff, gewinnen vollkommen verdient“, resümiert Häsen-Coach Bastian Peschel.

SG Mildenberg – Rot-Weiß Schönow 1:3 (0:2). Tore: 0:1 Gausepohl (27.), 0:2 Molkentin (30.), 1:2 (43.), 1:3 Roelofs (73.). Zuschauer: 53. Auch die SG Mildenberg konnte Tabellenführer Schönow wie bereits sieben andere Mannschaften vorher nicht stoppen. „Der Sieg der Gäste geht am Ende in Ordnung“, so Mildenbergs Trainer Ronny Wasielewski. „Ich kann meiner Mannschaft aber keinen Vorwurf machen, die alles gegeben hat.“