22. Januar 2020 / 19:17 Uhr

Torsten Flocken: Der Trainer der Buzzerboys beim 6. Gottschi-Cup

Torsten Flocken: Der Trainer der Buzzerboys beim 6. Gottschi-Cup

Lisa Wittmaier
Lübecker Nachrichten
Schon beim Abschiedsspiel von Holger Behnert im September 2019 saß Torsten Flocken (links) auf der Trainerbank.
Schon beim Abschiedsspiel von Holger Behnert im September 2019 saß Torsten Flocken (links) auf der Trainerbank. © Agentur 54°
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Beim ersten Gottschi-Cup holte er mit den Buzzerboys den Titel.

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Neben den Spielern ist auch der Trainer ein entscheidender Faktor für ein erfolgreiches Turnierabschneiden der Buzzerboys. So hat Sunny Singh keinen anderen als Torsten Flocken für das Team gewinnen können. Der 53-Jährige beerte somit Martin Steinbek, der das Team die letzten Jahre erfolgreich gecoacht hat. Bevor Steinbek die Mannschaft übernommen hat, war es aber Flocken, der mit den Buzzerboys den ersten Gottschi-Cup gewann und auch schon beim Sommerturnier in Badendorf an der Seite stand.

Flocken arbeitete schon mit Doll und Hecking zusammen

"Wir wollen natürlich den Titel gewinnen, aber in der Halle ist alles möglich. Wir werden sehen wie der Fitnesszustand der Spieler ist und ob das notwendige Glück auch auf unserer Seite ist. Die Charaktere, die Sunny Singh zusammen gestellt hat, passen gut zueinander und Fußball können sie auch alle gut spielen. Das Wichtigste ist allerdings, dass wir Spaß haben und sich keiner verletzt," sagt Flocken. Der heute 53-Jährige kann auf einige interessante und erfolgreiche Stationen als Trainer zurückblicken. So trainierte er von 1997-2002 den Eichholzer SV in der Oberliga, bis die Mannschaft nach dem Rückzug des Hauptsponsors, abgemeldet werden musste. Anschließend zog es ihn zum Hamburger SV, wo er bei den Amateuren zusammen mit Thomas Doll gearbeitet hat, bis der heutige HSV-Trainer Dieter Hecking Flocken zum VfB holte. Bis 2012 war er bei den Lübeckern für die U23 als Trainer und als Interimstrainer bei der ersten Mannschaft aktiv.

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Aktive Karriere musste mit dem Aufstieg in die zweite Liga beendet werden

Vor seiner Zeit als Trainer schnürte Flocken unter anderem für den VfB Lübeck seine Schuhe. "Ich musste meine Karriere damals zu einem unglücklichen und unter den Umständen zu frühen Zeitpunkt beenden. Mit damals 30 Jahren war es war nicht übermäßig früh, aber doch zu früh," erzählt der Mittelfeldstratge, der damals gerade mit dem VfB in die zweite Bundesliga aufgestiegen war. Aufgrund seiner Verletzung konnte er dort allerdings nicht mehr voll mitwirken und musste letztenendes seine aktive Laufbahn beenden. "Mit einem Knorpelschaden vierten Grades im Knie und Beschwerden im Sprunggelenk war es nicht mehr möglich aktiv zu spielen. Ich wollte zum Schluss noch einmal mit alten Bekannten in Pansdorf spielen, jedoch kam es dazu aufgrund der Verletzungen auch nicht mehr," berichtet der heute leidenschaftliche Golfer.

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"Das Golfen habe ich mit der Zeit als Trainer für mich entdeckt. Dadurch, dass ich selbst nicht mehr spielen konnte, habe ich darin einen guten Ausgleich gefunden," erzählt Flocken, der sich sonst noch mit schwimmen und fahrradfahren fit hält.

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