28. August 2019 / 15:54 Uhr

Tobias Dreyer fordert mehr Griffigkeit

Tobias Dreyer fordert mehr Griffigkeit

Peter Konrad
Peiner Allgemeine Zeitung
In den vergangenen Wochen haben die Vöhrumer (blau) die Schwicheldter zweimal besiegt – im Pokalspiel am Donnerstag nun wollen die Rot-Weißen nicht erneut als Verlierer vom Platz gehen.
In den vergangenen Wochen haben die Vöhrumer (blau) die Schwicheldter zweimal besiegt – im Pokalspiel am Donnerstag nun wollen die Rot-Weißen nicht erneut als Verlierer vom Platz gehen. © Ralf Büchler
Anzeige

Zum dritten Mal binnen kurzer Zeit treffen an diesem Donnerstag die Fußball-Kreisligisten Rot-Weiß Schwicheldt und Arminia Vöhrum aufeinander – im Brawo-Cup. Die ersten beiden Duelle hat Schwicheldt verloren. Co-Trainer Tobias Dreyer fordert von seinem Team, „griffig zu sein“. Insgesamt stehen 16 Partien auf dem Spielplan der ersten Runde. 

Anzeige

„Es läuft derzeit nicht rund“, gesteht Tobias Dreyer, Co-Trainer des TSV RW Schwicheldt, dessen Team vor vier Tagen bereits die zweite Niederlage in der Fußball-Kreisliga kassierte. Am Donnerstag nun droht den Rot-Weißen das Aus in der ersten Runde des Wettbewerbs um den Brawo-Pokal, erwartet der Titelverteidiger doch den Kreisliga-Spitzenreiter aus Vöhrum. „Das ist eine richtig harte Nuss.“

TSV RW Schwicheldt – Arminia Vöhrum (Donnerstag, 18.30 Uhr). Zum dritten Mal binnen weniger Wochen treffen die beiden Kreisliga-Titelaspiranten aufeinander, wobei sich die Vöhrumer in den ersten beiden Duellen durchsetzten: Das Stadtmeisterschafts-Finale gewannen sie mit 2:0 und das Punktspiel in Schwicheldt mit 3:0 – einen dritten Sieg der Arminen wollen die Rot-Weißen jedoch verhindern. „Als Titelverteidiger möchte man ja nicht gleich in der ersten Runde ausscheiden“, erklärt Schwicheldts Co-Trainer Tobias Dreyer.

„Allerdings“, fügt er hinzu, „wenn wir uns so präsentieren wie am Sonntag beim 0:2 gegen Hohenhameln, werden wir erneut verlieren“, prognostiziert er. Insbesondere die Einstellung missfiel ihm. „Sie stimmt derzeit nicht. Die Hohenhamelner dagegen waren giftig und körperlich präsent. Es war zu sehen, dass sie unbedingt wollten.“ Genau dies vermisst Dreyer derzeit bei seiner Mannschaft. Auch schon beim 0:3 gegen Vöhrum habe es an dem richtigen Einsatz gemangelt, sagt er.

Dementsprechend fordert er für Donnerstag, „griffig zu sein und richtig dagegenzuhalten. Gerade gegen Vöhrum ist das ganz wichtig, da das eine Mannschaft ist, die über Emotionen und über eine gewisse Aggressivität kommt“, erläutert Dreyer, dessen Vorfreude auf die Partie gegen den Kreisliga-Spitzenreiter groß ist. „Denn wir können Wiedergutmachung betreiben und zudem auch neues Selbstvertrauen tanken.“

Ein Erfolg gelinge jedoch nur dann, „wenn wir unser Zweikampfverhalten enorm verbessern. Setzen wir dagegen wieder nur allein auf die fußballerische Komponente, gewinnen wir gegen keinen Kreisligisten mehr“, mahnt Tobias Dreyer.

PSG 04 Peine – TSV Hohenhameln (Donnerstag, 18 Uhr). Fünf Spiele, vier Siege – Aufsteiger PSG Peine hat in der 1. Kreisklasse einen ausgezeichneten Start hingelegt, steht derzeit auf dem zweiten Rang. Der Coach warnt zwar davor, „den aktuellen Tabellenplatz überzubewerten, aber die Jungs haben in den ersten Spielen gesehen, dass sie gut mithalten können“, erklärt Tomislav Bosnjak.

Entsprechend selbstbewusst sehen die Peiner dem Duell gegen den Kreisligisten aus Hohenhameln auch entgegen. „Die Chance, in die nächste Runde einzuziehen, ist auf jeden Fall gegeben“, betont Bosnjak und verweist darauf, dass seine Mannschaft vor genau einem Jahr im Pokal-Wettbewerb den gleichen Gegner schon einmal besiegt hat – mit 5:3 setzte sich die PSG durch.

Auch am Donnerstag ist es das Ziel, „wieder zu überraschen“, sagt Bosnjak. Allerdings muss er gleich auf vier Stammkräfte verzichten, „da sie Spätschicht haben“. Doch allzu viele Gedanken macht er sich ob der Ausfälle nicht. „Dann müssen eben andere einspringen. Für sie ist das eine gute Möglichkeit, sich zu beweisen.“

Ohnehin sei die Mannschaft sehr motiviert. „Die Jungs sind heiß, reden schon seit ein paar Tagen über den TSV Hohenhameln und wollen unbedingt weiterkommen“, erklärt der Peiner Trainer, für den es jedoch nicht in Frage kommt, sein Team defensiv auszurichten. „Wir werden uns nicht nach dem Gegner richten. Meine Mannschaft spielt immer richtig offensiv – auch gegen Hohenhameln wird das der Fall sein“, verspricht er.

Die Anstoßzeiten der Spiele haben sich – anders als bei der Auslosung abgesprochen – geändert. Pokalleiter Burghard Albrecht begründet das mit einer Liste des Bezirksverbandes, die übers ganze Jahr wochenweise die späteste Anstoßzeit in Abhängigkeit vom Sonnenuntergang festlegt.

Mehr vom Brawo-Kreispokal Peine

Die Paarungen

Donnerstag, 18 Uhr:

PSG Peine – TSV Hohenhameln

TSV Marathon Peine – SSV Stederdorf

SV Neubrück – TSV Meerdorf

SV Germ Blumenhagen – TB Bortfeld

Donnerstag, 18.30 Uhr:

RW Schwicheldt – Arminia Vöhrum

SSV Plockhorst – TSV Dungelbeck

SG Adenstedt – MTV Wedtlenstedt

TSV Bodenstedt – TSV Edemissen

SG Zweidorf-W.-Bortfeld – SV Bosporus

MTV Eddesse – TSV Eixe

TSV Clauen/​Soßmar – TSV Münstedt

BSC Bülten – FC Pfeil Broistedt

TuS Fortuna Oberg – TSV Sonnenberg

TV Klein Ilsede – Adler Handorf

SV Schmedenst. – TSV Rietze-Alvesse

TSV Viktoria Ölsburg – SV Herta Equord