20. Oktober 2019 / 20:03 Uhr

SV Todesfelde rückt auf Platz zwei vor

SV Todesfelde rückt auf Platz zwei vor

Finn Hofmann
Lübecker Nachrichten
Doppelpack in Eckernförde: Morten Liebert.
Doppelpack in Eckernförde: Morten Liebert. © Agentur 54°
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Furioser 8:3-Erfolg in Eckernförde. Morten Liebert und Dennis Studt mit Doppelpacks

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Elf Tore durften die etwa 150 Zuschauer, davon etwa 50 aus Todesfelde, beim Auswärtsspiel des SVT in Eckernförde bestaunen. Die Blau-Gelben trafen beim 8;3 acht Mal ins Schwarze und eroberten zumindest vorübergehend Rang zwei zurück.

Auf Grund der Rotsperre von Benedict Klimmek (fehlt nach Notbremse in Oldenburg zwei Spiele) und der Gelbsperre von Kai Schulz musste Chefcoach Sven Tramm personelle Veränderungen in der Hintermannschaft vornehmen und stellte daher von der gewohnten Dreierkette auf ein 4-3-3 um. Niklas Stehnck und Christian Rave bildeten das Innenverteidiger-Duo, Petzold und Szymczak verteidigten außen. Gelbrecht, Bento und Sirmais zogen im Mittelfeld die Fäden und vorne bot Tramm geballte Offensiv-Power auf: Sowohl Dennis Studt und Morten Liebert, als auch Neuzugang Sebastian Klimmek durften von Beginn an ran.

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Die Elf von Trainer Sven Tramm geriet trotz mehrfacher Chancen zunächst ins Hintertreffen, als Ole Altendorf den ESV in Front schoss (12.). Viel Zeit zur Erholung benötigten die Gäste jedoch nicht. Morten Liebert glich nach 26 Minuten aus und Dennis Studt sorgte noch vor dem Pausenpfiff für die Todesfelder Führung (37.). „Die Führung haben wir uns zwar mit der Brechstange zurück geholt, aber wir sind immerhin gut zurück gekommen“, war Tramm froh über die Pausenführung.

Die erste Szene nach Wiederbeginn gehörte wieder dem SVT, der nur drei Minuten nach Wiederbeginn durch Henrik Sirmais auf 1:3 stellte (48.). Sebastian Klimmek erhöhte auf 1:4 (60.) und spätestens Studt sorgte per schönem Kopfballtreffer nach Reimers-Flanke für die Vorentscheidung (72.). Eckernförde kam durch Christopher Nommels zwar nochmal heran (75.), allerdings stellte Aushilfskapitän Sören Gelbrecht nur Sekunden später den alten Abstand wieder her (77.). Drei Minuten später erhöhte der eingewechselte Rafael Krause auf 2:7 (80.), ehe nach Studt auch Liebert einen Doppelpack schnürte und auf 2:8 stellte (87.). Die letzte Aktion gehörte schließlich wieder den Gastgebern. Lars Puphal sorgte per Strafstoß für den 3:8-Endstand (90.), nachdem Niklas Stehnck ein umstrittenes Foul begangen haben soll.

Sven Tramm mit einem Fazit: „Wir haben super angefangen und hätten längst führen müssen, kommen aber super zurück und in der zweiten Hälfte war es dann ein Spiel auf ein Tor, an dessen Ende wir trotz sechs geschossener Tore noch zwei Geschenke verteilen. In Eckernförde muss man auch erstmal gewinnen!“.

Für den SV Todesfelde geht es bereits am Mittwoch im Kreispokal weiter. Im Halbfinale trifft man auf Verbandsligist SV Henstedt-Ulzburg.

SVT: Landvoigt – Petzold, Rave, Stehnck, Szymczak (65. Krause) – Gelbrecht (80. K. Benner), Bento, Sirmais – Studt, Liebert, Klimmek (65. Reimers).

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