09. April 2020 / 14:04 Uhr

SV Azadi: Inan Akyol ist Nachfolger von Tarek Hepp

SV Azadi: Inan Akyol ist Nachfolger von Tarek Hepp

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Übernimmt die erste Azadi-Mannschaft: Mehmet-Inan Akyol.
Übernimmt die erste Azadi-Mannschaft: Mehmet-Inan Akyol. © Agentur 54°
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Spitzenreiter der Lübecker A-Klasse präsentiert interne Lösung - 90 Prozent der Spieler aus der ersten und zweiten Mannschaft haben für eine weitere Saison zugesagt

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Bei der Besetzung des Trainerpostens hat sich der SV Azadi, Spitzenreiter der Kreisklasse A, für eine interne Lösung entschieden. Der bisherige Stand-by-Spieler und Trainer der zweiten Mannschaft Inan Akyol steigt als Nachfolger von Tarek Hepp auf. Das teilte der erste Vorsitzende Firat Özden dem LN-Sportbuzzer mit.

Hepp-Vertrag in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst

Hepp hatte ursprünglich noch eine mündliche Vereinbarung bis zum 30. Juni 2021, die aber „im beiderseitigen Einvernehmen“ zum Saisonende aufgelöst wurde. „Tarek ist ein geiler Typ, den ich damals zu uns geholt habe. Doch wir brauchen frischen Wind“, sagt Özden. Diesen soll der frühere Oberliga-Kicker Akyol (Grün-Weiß Siebenbäumen, VfR Neumünster, Eutin 08, FC Schönberg 95, RW Moisling, SC Buntekuh) künftig verbreiten. „Er hat sich in den letzten zwei Jahren richtig den Hintern für den Verein aufgerissen und es sich verdient. Eigentlich wollte Inan aufhören. Doch wir haben ihn von unserer Idee überzeugen können, was uns sehr freut. Uns war eine interne Lösung wichtig, damit wieder Ruhe einkehrt.“

"Harter Hund" hat auf dem Platz keine Freunde

Akyol freut sich auf die neue Aufgabe und das in ihn gesetzte Vertrauen. „Schließlich kenne ich viele der Jungs persönlich und bin mit einigen sogar befreundet“, sagt der 33-Jährige. Doch auf dem Trainingsplatz kennt er laut eigener Aussage keine Freunde und bezeichnet sich selber als „harten Hund“ (Trainertyp). „Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, das Projekt SV Azadi weiter voranzubringen. Ich will maximalen Erfolg und mit den Jungs in die Kreisliga“, betont der Automobilverkäufer weiter. „Wir haben tolle Jungs. Die Arbeit mit den Jungs macht Spaß.“ Gleichzeitig wird Akyol seine Spielerkarriere beenden. So verriet er, dass er schon länger Knieprobleme hat.

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Kevin Ciesler und Mazlum Yoksul wechseln

Zudem gab Özden bekannt, dass „90 Prozent der Spieler aus der ersten und zweiten Mannschaft für eine weitere Saison bei uns zugesagt haben.“ Als Abgänge stehen bislang Torwart Kevin Ciesler (1. FC Phönix Lübeck II) und Offensivspieler Mazlum Yoksul (VfL Vorwerk) fest. „Wir befinden uns auch schon in Gesprächen mit möglichen neuen Spielern“, sagte der Vorsitzende.