20. Oktober 2019 / 20:35 Uhr

„Super gefightet“: Teutonia Groß Lafferde dreht Rückstand

„Super gefightet“: Teutonia Groß Lafferde dreht Rückstand

Christian Meyer
Peiner Allgemeine Zeitung
Kam als Joker und ging als Sieg-Torschütze: Samet Karaman (blauer Dress) köpfte Groß Lafferdes 2:1.
Kam als Joker und ging als Sieg-Torschütze: Samet Karaman (blauer Dress) köpfte Groß Lafferdes 2:1. © Foto: Isabell Massel
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Der Joker stach: Mit einem Kopfball-Abstauber-Tor hat Samet Karaman die Sieglos-Serie des Fußball-Bezirksligisten Groß Lafferde beendet. Nach einer Ecke traf er in der Nachspielzeit zum umjubelten 2:1 beim starken Aufsteiger MTV Hondelage. Teutonia-Coach Marco Heidemann lobte die Einstellung seines Teams.

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„Die Erleichterung war groß, denn wir hatten zuvor ähnlich viele Chancen liegenlassen wie zuletzt gegen Sickte. Doch die Mannschaft hat super gefightet“, stellte Teutonia-Coach Marco Heidemann erfreut fest.

MTV Hondelage – Teutonia Groß Lafferde 1:2 (1:0). Die Teutonia drehte einen Rückstand mit zwei Toren in den Schlussminuten. Nach einem eigenen Einwurf hatten sich die Groß Lafferder nämlich zunächst überrumpeln lassen und liefen fortan dem 0:1 von Timo Granatowski hinterher (15.). „Doch wir haben die Ruhe bewahrt. Wir waren sehr ballsicher und haben in der Folge hinten kaum etwas zugelassen“, lobte Teutonia-Coach Heidemann.

Sein Team habe deutlich mehr Ballbesitz gehabt und erarbeitete sich klare Chancen – doch die Groß Lafferder belohnten sich erst spät. Kevin Harms hämmerte einen Freistoß aus halblinker Position zum 1:1 in die Maschen (80.). Der Torwart war zwar noch dran, konnte den Ball aber nicht mehr entschärfen. „Das war ein strammer Schuss“, lobte Heidemann. Und nach einer Ecke setzte der Joker nach: Der erst für die Schlussviertelstunde eingewechselte Samet Karaman köpfte das 2:1 (90.+1).

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Nicht nur mit Karaman war der Teutonia-Trainer rundum zufrieden: „Alle drei, die eingewechselt wurden, haben sofort noch einmal Tempo ins Spiel gebracht“, hob Heidemann hervor, der die Bestnote aber an Jannik Winkelmann verteilte, der auf ungewohnter Position im offensiven Mittelfeld überzeugte. Ein Extra-Lob erhielt zudem Henrik Mücke. Er kam zwar diesmal nicht zum Einsatz, „doch statt Frust darüber zu schieben, hat er der Mannschaft geholfen, indem er Bälle aus dem Aus geholt und schnell wieder ins Spiel gebracht hat“, lobte der Teutonia-Coach.

Groß Lafferde: Stark – Jannis Paul, Mulic, Kleindienst, Yannick Mücke, Tracz (55. Schimpf), Harms, Jannik Winkelmann, Kevin Harms, Tim Paul (75. Karaman), Rode (55. Neumann).

Tore: 1:0 Granatowski (15.), 1:1 Harms (80.), 1:2 Karaman (90.+1).

Von Christian Meyer

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