18. September 2021 / 12:57 Uhr

DFB-Trainer Meikel Schönweitz: Verband hat "Plan B" bei Türkei-Wechsel von U21-Trainer Stefan Kuntz

DFB-Trainer Meikel Schönweitz: Verband hat "Plan B" bei Türkei-Wechsel von U21-Trainer Stefan Kuntz

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ist auf einen möglichen Abgang von Stefan Kuntz (links) vorbereitet: Meikel Schönweitz (rechts), Cheftrainer der deutschen U-Nationalmannschaften.
Ist auf einen möglichen Abgang von Stefan Kuntz (links) vorbereitet: Meikel Schönweitz (rechts), Cheftrainer der deutschen U-Nationalmannschaften. © IMAGO/Ulrich Hufnagel/Jan Huebner (Montage)
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Der DFB ist offenbar auf einen möglichen Wechsel von Stefan Kuntz in die Türkei vorbereitet. Meikel Schönweitz, Cheftrainer der deutschen U-Nationalmannschaften, sagte den Zeitungen der Mediengruppe VRM, der Verband habe in dem Fall einen "Plan B". 

Für den Fall eines Wechsels von U21-Erfolgstrainer Stefan Kuntz in die Türkei hat der Deutsche Fußball-Bund schon eine Lösung für die Nachfolge. "Wir sind auf diese Situation vorbereitet, haben einen Plan B", sagte Meikel Schönweitz, Cheftrainer der deutschen U-Nationalmannschaften, den Zeitungen der Mediengruppe VRM am Samstag. Der 58 Jahre alte Kuntz hatte am Freitag vom Präsidium des DFB die Freigabe erhalten, sollte er sich mit dem türkischen Verband auf die Übernahme des Nationaltrainer-Postens einigen.

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"Stefan Kuntz war uns gegenüber immer sehr ehrlich, war sehr transparent, was seine Pläne betrifft", sagte Schönweitz. Namen für einen möglichen Kuntz-Nachfolger wollte der DFB-Spitzenfunktionär aber nicht nennen. Im Gespräch ist eine interne Lösung, dafür wären U20-Coach Christian Wörns oder U19-Trainer Hannes Wolf mögliche Kandidaten.

Kriterien für die Auswahl der DFB-Nachwuchstrainer sind Erfahrung, Innovation und Spezialwissen im jeweiligen Altersbereich. "Alle Fachgebiete sollten durch den Chef- sowie seine Co-Trainer abgebildet werden", sagte Schönweitz.

Kuntz sieht Tendenz Richtung Türkei-Transfer

Kuntz erwartet im Poker mit dem türkischen Verband eine schnelle Entscheidung. Er gehe davon aus, "dass bald eine Nachricht kommen wird", sagte er am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. "Im Moment geht eine Tendenz da hin", sagte Kuntz zu den Chancen für seinen Wechsel in die Türkei. Dort würde er den zuletzt erfolglosen Senol Günes beerben.

Der Vertrag von Kuntz beim DFB läuft eigentlich noch bis 2023. Der Ex-Nationalspieler hatte die wichtigste deutsche Nachwuchs-Auswahl seit seinem Amtsantritt 2016 dreimal in Serie ins EM-Finale und zweimal zum Titel geführt.