14. Juni 2020 / 14:48 Uhr

Finnbogason nur auf der Bank: Augsburg-Trainer Herrlich setzt trotz Tor-Krise auf Niederlechner

Finnbogason nur auf der Bank: Augsburg-Trainer Herrlich setzt trotz Tor-Krise auf Niederlechner

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Augsburg-Trainer Heiko Herrlich (rechts) bringt wieder Florian Niederlechner von Anfang an.
Augsburg-Trainer Heiko Herrlich (rechts) bringt wieder Florian Niederlechner von Anfang an. © Getty Images/Montage
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Alfred Finnbogason ist nicht zurück in der Startelf des FC Augsburg. Nach fast vier Monaten gibt der Isländer immer noch nicht sein Comeback von Anfang an im Bundesliga-Spiel beim FSV Mainz. FCA-Trainer Heiko Herrlich lässt trotz Tor-Krise erneut Florian Niederlechner ran.

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Nach drei sieglosen Partien will der FC Augsburg in der Endphase der Bundesliga-Saison wieder ein Erfolgserlebnis feiern. Dabei helfen kann der lange verletzte Torjäger Alfred Finnbogason vorerst nicht - der 31-Jährige sitzt wie auch schon seit Mitte Februar nur auf der Bank. Beim FSV Mainz 05 geht´s am Sonntag um wichtige Punkte gegen den Abstieg in die 2. Liga (15.30 Uhr/Sky).

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Für Augsburg-Trainer Heiko Herrlich ist der Isländer somit noch nicht der zweite Startelf-Angreifer neben dem kriselnden Stürmer Florian Niederlechner. "Wir sind auf einem guten Weg, er ist stabil im Training und wir werden schauen, was die nächste Zeit bringt", sagte Herrlich, der vor wenigen Tagen noch andeutete: "Es ist sicherlich eine Option, dass beide vorne drinnen auch zusammen spielen können." Dazu kommt es in Mainz noch nicht.

Niederlechner wartet auf Treffer

Der zuletzt von einer Knieblessur ausgebremste Isländer Finnbogason konnte nach drei Monaten Pause beim 1:1 gegen den 1. FC Köln am vergangenen Sonntag wieder einen Kurzeinsatz absolvieren. Das letzte Tor Niederlechners liegt schon mehr als vier Monate zurück: Der 29-Jährige erzielte es am 1. Februar beim 2:1 gegen Werder Bremen, gegen Köln vergab er sogar einen Strafstoß.

"Der Flo hat eine super Vorrunde gespielt mit unheimlich vielen Vorlagen und eigenen Toren. Natürlich ist die Rückrunde mit einer kleinen Durststrecke versehen, aber er arbeitet für die Mannschaft, er hat die Torchancen, das ist das wichtigste", sagte der frühere Nationalstürmer Herrlich. "Dann bin ich auch fest davon überzeugt, dass die Bälle wieder reingehen."

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Mainz sei eine Mannschaft, die "extrem aggressiv spielt, extrem die Zweikämpfe sucht", befand Herrlich: "Es wird ein Spiel auf Augenhöhe, ich sehe aber gute Möglichkeiten, dass wir in Mainz bestehen."