26. November 2019 / 11:58 Uhr

Spitzenspiel zwischen Leegebruch und Oberkrämer findet keinen Sieger

Spitzenspiel zwischen Leegebruch und Oberkrämer findet keinen Sieger

Matthias Schütt
Märkische Allgemeine Zeitung
Leegebruchs Tobias Zahn (l.) im Duell mit Sebastian Hauck.
Leegebruchs Tobias Zahn (l.) im Duell mit Sebastian Hauck. © Robert Roeske
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Kreisoberliga Oberhavel/Barnim: Zepernick baut Tabellenführung aus – Aufsteiger Storkow mit derber Niederlage.

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Grün-Weiss Ahrensfelde II – SV Friedrichsthal 4:3 (2:1). Tore: 1:0 (5.), 2:0 Kolasinski (20./ET), 2:1 Rohrlack (26.), 3:1 Gärtner (49.), 3:2 Glaub (51.), 4:2 Demcenko (81.), 4:3 Glaub (85./FE). Zuschauer. 21. Groß war die Erleichterung bei der Ahrensfelder Reserve. Die Mannen von Daniel Lüß konnten im elften Spiel erstmalig einen Sieg feiern. „Wir kamen mit der aggressiven Spielweise und dem Kunstrasenplatz nicht zurecht“, bilanzierte Friedrichsthal-Trainer Enrico Diedrich nach dem Match.

Blau-Weiß Leegebruch – 1. SV Oberkrämer 1:1 (1:1). Tore: 0:1 Hauck (7.), 1:1 Matzat (13.). Zuschauer: 102. Keinen Sieger fand das Spitzenspiel zwischen dem Tabellenzweiten aus Oberkrämer und dem Dritten Leegebruch. „Wir haben ein gutklassiges Spiel gesehen. Das Remis ist gerecht“, befand Leegebruch-Trainer Eberhard Janotta. Dessen Mannschaft glich die frühe Führung der Gäste schnell aus. „Am Ende hätte es in beide Richtungen gehen können“, so Janotta. Ähnlich schätzte auch Oberkrämer-Coach Thomas Czerwionka das Match ein: „Das Spiel, bei schwierigen Verhältnissen, hat bis zum Ende von der Spannung gelebt.“ Ein Lucky Punch wollte am Ende aber für keines der Teams fallen.

Remis im Topspiel zwischen Leegebruch und Oberkrämer

Keinen Sieger fand das Spitzenspiel zwischen dem Tabellenzweiten aus Oberkrämer und dem Dritten Leegebruch. „Wir haben ein gutklassiges Spiel gesehen. Das Remis ist gerecht“, befand Leegebruch-Trainer Eberhard Janotta. Dessen Mannschaft glich die frühe Führung der Gäste schnell aus. „Am Ende hätte es in beide Richtungen gehen können“, so Janotta. Zur Galerie
Keinen Sieger fand das Spitzenspiel zwischen dem Tabellenzweiten aus Oberkrämer und dem Dritten Leegebruch. „Wir haben ein gutklassiges Spiel gesehen. Das Remis ist gerecht“, befand Leegebruch-Trainer Eberhard Janotta. Dessen Mannschaft glich die frühe Führung der Gäste schnell aus. „Am Ende hätte es in beide Richtungen gehen können“, so Janotta. © Robert Roeske
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SV Rüdnitz/Lobetal – 1. FC Finowfurt 2:1 (0:1). Tore: 0:1 Rohrbeck (21.), 1:1 Schulz (65.), 2:1 Röpke (76.). Zuschauer: 31. Weiter im Tabellenkeller steckt der 1. FC Finowfurt fest. Trotz einer knappen Halbzeitführung mussten sich die Gäste am Ende noch mit 1:2 geschlagen geben.

FV Liebenwalde – FC Kremmen 1:1 (1:0). Tore: 1:0 Beau (25.), 1:1 Wojciak (47.). Zuschauer: 30. Das Sorgenkind der höchsten Kreisspielklasse bleibt weiterhin der FC Kremmen. Der Tabellenletzte wartet immer noch auf den ersten Saisonsieg. Im Kellerduell gegen den Aufsteiger aus Liebenwalde, der aktuell Drittletzter ist, reichte es nur zu einem 1:1-Remis. „Das ist in unserer Situation einfach zu wenig“, resümierte Kremmen-Trainer Nils Hildebrandt. „Wir erspielen uns vor allem in Halbzeit zwei die Chancen, machen daraus aber leider keine Tore.“ Liebenwalde-Trainer Matthias Bremer sprach nach dem Punktgewinn von einem „durchwachsenen Match“ seines Teams.

Einheit Zepernick – Sachsenhausen II 3:1 (1:1). Tore: 1:0 Knappe (18.), 1:1 Heinz (27.), 2:1 Schulz (88.), 3:1 Knappe (90.+3). Zuschauer 66. TuS-Reservecoach Philipp Holzhauer ist sich sicher: „Wer so viel Dusel hat, wird am Ende auch Meister.“ Sein Team, das mit drei Altherren antrat, habe die besseren Chancen gehabt, traf dreimal nur den Pfosten. „Zepernick reichten zwei Torschüsse für drei Tore“, so Holzhauer, dessen Sorgenfalten noch tiefer werden dürften: Florian Heinz (Zehenbruch) und Samuel Troschke (Knöchel) verletzten sich. Einheit-Trainer Dirk Opitz sprach nach der Partie, trotz der drei Punkte, von der bisher „schlechtesten Saisonleistung“ seines Teams und gab den Spielern für den heutigen Dienstag frei. „Ich will keinen sehen. Wir treffen uns erst am Donnerstag wieder zum Training“, so der Zepernick-Trainer.

Die Mannschaft des Tages.
Die Mannschaft des Tages. © SPORTBUZZER-Grafik

SG Storkow – FSV Bernau II 2:9 (0:5). Tore: 0:1 Huger (5.), 0:2 Wanke (12.), 0:3 Scholz (20.), 0:4 Wanke (35.), 0:5 Wanke (45.), 0:6 Degen (46.), 0:7 Degen (60.), 0:8 Wanke (62.)), 0:9 Wanke (65.), 1:9 Schramm (72.), 2:9 Schramm (76.). Zuschauer: 59. Das torreichste Match des Spieltages stieg in Storkow. Dort kam der Aufsteiger mächtig unter die Räder. „Wir hatten einfach kein Kreisoberliganiveau“, resümierte SG-Trainer Christian Böttcher, der die schlechte Leistung auf den Trainingsbetrieb zurückführt. „Wir trainieren kaum oder wenig. So funktioniert das dann einfach nicht. Da müssen wir uns was einfallen lassen.“

Rot-Weiß Schönow – SG Mildenberg 4:4 (1:2). Tore: 0:1 Hunziger (17.), 0:2 Buss (32.), 1:2 Fahlbusch (45.), 2:2 Richter (47.), 2:3 Buss (49.), 2:4 Schumacher (59.), 3:4 Krüger (72.), 4:4 Krüger (90.+4). Zuschauer: 75. Einen offenen Schlagabtausch lieferten sich die Teams aus Schönow und Mildenberg. Einzig einen Sieger sollte es nicht geben. „Das Ergebnis fühlt sich wie eine Niederlage an“, resümierte SGM-Trainer Ronny Wasielewski. Denn mit der letzten Aktion der Partie markierte der Schönower Hannes Krüger mit seinem zweiten Treffer in der Partie den 4:4-Endstand. „Es ist sehr bitter gelaufen“, sagte Wasielewski.

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