03. Juni 2020 / 15:05 Uhr

Sieben neue Teams haben für den Fußballkreis Oberhavel/Barnim gemeldet

Sieben neue Teams haben für den Fußballkreis Oberhavel/Barnim gemeldet

Matthias Schütt
Märkische Allgemeine Zeitung
Ein rassiges Duell lieferten sich Tabellenführer SV Oberkrämer (r., Nicolai Jelitto) und Blau-Weiß Leegebruch. 
Noch ist offen, in welcher Spielklasse der 1. SV Oberkrämer (weiße Trikots) an den Start gehen wird. © Robert Roeske
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Fußballkreis Oberhavel/Barnim: Von den Verantwortlichen wird die Saison 2020/21 geplant – der Spielausschuss wartet noch den Härtefallantrag des 1. SV Oberkrämer ab.

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Die Zeit ist abgelaufen. Bis zum Stichtag am 1. Juni um 23:59 Uhr konnten die Mannschaften des Fußballkreises Oberhavel/Barnim für die Spielzeit 2020/21 melden. Danach war Schluss. „Die Vereine haben sich daran gehalten“, sagte Steffen Misdziol, Vorsitzender des Spielausschusses im Fußballkreis (FK) Oberhavel/Barnim. „Es gab nur ein paar kleine Stockfehler im Vorfeld beim Ausfüllen.“ Dieser konnte zwar auf SPORTBUZZER-Nachfrage noch keine genaue Zahl der teilnehmenden Mannschaften im Fußballkreis für die kommende Spielzeit vermelden, teilte jedoch mit, „dass gleich sieben neue Teams dabei sind“.

So treten in der neuen Spielzeit der FSV Forst Borgsdorf III, Oranienburger FC Eintracht III, SV Altlüdersdorf II, Grün-Weiß Bärenklau II, FSV Basdorf II, Preussen Eberswalde II und die Spielgemeinschaft Klein Mutz/SV Zehdenick II neu in der 2. Kreisklasse an. Damit ist für den Unterbau im Fußballkreis weiter gesorgt und stimmt den Spielausschussvorsitzenden optimistisch. Dieser will nach Bekanntgabe der Staffeleinteilung auf Landesebene durch den Fußball-Landesverband Brandenburg (FLB) dann seine Einteilung schnellstmöglich vornehmen und dann präsentieren. Denn es könnte in der Kreisoberliga, immerhin der höchsten Spielklasse des Verbandes, noch zu Veränderungen kommen.

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Das ist die Abschlusstabelle der Kreisoberliga. ©

Denn beim FLB liegt weiterhin der Härtefallantrag des 1. SV Oberkrämer vor, der die abgebrochene Saison per Wertung der Quotientenregel auf Rang zwei beendete und den Aufstieg hinter Einheit Zepernick knapp verpasste. „Diese Entscheidung muss ich noch abwarten. Es liegen zudem noch eine Reihe von Anträgen vor“, sagt Misdziol. Denn in der Kreisoberliga werden nächste Saison auch nicht mehr der FV Liebenwalde sowie der 1. FC Finowfurt vertreten sein – beide Mannschaften eröffneten noch die vergangene Spielzeit. Eben jene Teams stellten beim FK, nachdem die Abstiegsregel nach dem Saisonabbruch außer Kraft gesetzt wurde, einen Antrag auf einen freiwilligen Rückzug aus der Spielklasse.

Während Liebenwalde zukünftig in der 1. Kreisklasse an den Start gehen will, wollen die Finowfurter kommende Saison in der Kreisliga kicken. Neben dem Häsener SV als Neuling aus der Kreisliga West steigt dann auch der FC 98 Hennigsdorf II als Zweitplatzierter nach jetzigem Stand in die höchste Kreisspielklasse auf. Für Ex-Trainer Benjamin Eggebrecht, der zukünftig als „Co“ der Landesliga-Truppe arbeitet, eine freudige Nachricht. „Das war mittelfristig sowieso unser Ziel, damit der Sprung zwischen den beiden Herrenteams nicht zu groß ist“, so Eggebrecht. „Das ist ein schönes Geschenk zum Abschied.“

Nach dem Rückzug des FC Marwitz aus dem Spielbetrieb wird es kommende Spielzeit auch keine Spielgemeinschaft Einheit Krewelin/Zehdenick geben. Während die Kreweliner gemeinsame Sache mit Mildenberg II machen werden, kehrt der SC Klein Mutz auf die Bühne des Fußballs im Kreis zurück. Das Team wird zukünftig eine Spielgemeinschaft mit dem SV Zehdenick II bilden.

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Ob der Spielbetrieb auf Kreisebene laut Rahmenterminplan planmäßig starten wird, ist dagegen zum jetzigen Zeitpunkt noch offen. „Wir müssen da einfach abwarten, planen aber, dass wir die Saison normal starten“, erklärt Misdziol.