03. Dezember 2021 / 13:28 Uhr

Senatsbeschluss: Maximal 5000 Zuschauer bei Spielen von Hertha und Union

Senatsbeschluss: Maximal 5000 Zuschauer bei Spielen von Hertha und Union

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Berlin begrenzt im Kampf gegen die vierte Welle der Corona-Pandemie die Zuschauerzahlen der Heimspiele von Hertha und Union.
Berlin begrenzt im Kampf gegen die vierte Welle der Corona-Pandemie die Zuschauerzahlen der Heimspiele von Hertha und Union. © IMAGO/Matthias Koch/PicturePoint LE (Montage)
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Der Regierende Berliner Bürgermeister Michael Müller verkündete am Freitag eine weitere Reduzierung der Zuschauerzahlen bei den beiden Fußball-Bundesligist aus der Hauptstadt. Das Heimspiel des 1. FC Union Berlin am Freitag gegen RB Leipzig ist davon nicht berührt.

Berlin begrenzt im Kampf gegen die vierte Welle der Corona-Pandemie die Zuschauerzahlen unter anderem für die Heimspiele der beiden Fußball-Bundesligisten 1. FC Union Berlin und Hertha BSC auf 5000. Das gab der Regierende Bürgermeister Michael Müller am Freitag in der Hauptstadt nach einer Sondersitzung des Senats bekannt. Die Regelung tritt ab kommenden Mittwoch in Kraft, das Heimspiel des 1. FC Union Berlin am Freitag gegen RB Leipzig ist davon nicht berührt.

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Als erstes davon betroffen sein wird die Hertha bei ihrer Partie im Olympiastadion am 11. Dezember gegen Arminia Bielefeld sein. Am 18. Dezember empfängt Hertha Borussia Dortmund. Union ist am 15. Dezember Gastgeber für die Meisterschaftspartie gegen den SC Freiburg sowie bereits am Donnerstag kommender Woche im Gruppenfinale der Conference League für das Spiel gegen Slavia Prag.

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Hertha BSC äußerte sich in einem ersten Statement zur Senatsentschiedung wie folgt: "Eine Reduzierung der Zuschauer-Kapazitäten in den Stadien ist aufgrund der aktuellen Entwicklung der Pandemie nachvollziehbar. Wir haben stets betont, dass die Gesundheit und der Schutz der Gesundheit der Menschen im Vordergrund stehen. Die Kanzlerin sprach gestern von einem ‚Akt der nationalen Solidarität‘, wir haben uns haben uns seit Beginn der Pandemie stets solidarisch verhalten.
Wir werben jedoch auch eindringlich dafür anzuerkennen, dass Fußballspiele (mit reduzierter Zuschauerzahl,) unter freiem Himmel und einem entsprechenden Hygienekonzept bisher nicht als Events mit wahrnehmbaren Infektionsraten gelten.
Bei 15.000 Zuschauern im Olympiastadion, welches für knapp 75.000 Zuschauer Platz bietet, ist unter 2G-Bedingungen inklusive Maskenpflicht das Infektionsrisiko auch mit Blick auf die Anreisesituation nahezu ausgeschlossen – wie die Statistiken zeigen.
Eine weitere Reduzierung auf 5.000 Zuschauer durch den Senat in Berlin erachten wir daher als eine wenig maßvolle Entscheidung und ist für uns nicht nachvollziehbar."