23. April 2021 / 08:58 Uhr

Schalke-Chefausbilder Elgert: So muss das Zweitliga-Team von S04 aussehen

Schalke-Chefausbilder Elgert: So muss das Zweitliga-Team von S04 aussehen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Schalke-Legende Norbert Elgert spricht über den S04-Kader in der kommenden Zweitliga-Saison.
Schalke-Legende Norbert Elgert spricht über den S04-Kader in der kommenden Zweitliga-Saison. © IMAGO/Nordphoto (Montage)
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Schalke 04 spielt in der nächsten Saison nicht in der Bundesliga - nach 30 Jahren in Liga eins und einem beispiellosen Absturz. Der Revierklub geht in der kommenden Saison die Mission Wiederaufstieg wohl mit einem rundum erneuerten Kader an. S04-Chefausbilder Norbert Elgert erklärt gegenüber der "WAZ", wie das Team aussehen soll. 

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Auch wenn der vierte Bundesliga-Abstieg des FC Schalke 04 nun sicher ist, bleibt beim Revierklub vieles unklar. Die Ereignisse aus der Abstiegsnacht - frustrierte Fans attackierten die Profis - müssen aufgearbeitet werden. Und wie es beim Projekt Neuanfang in Liga zwei weitergeht, ist ziemlich offen. Welches Personal bleibt, wer muss gehen? Wie steht es um die Finanzen? Diese Fragen werden die Schalker in ihren vorerst letzten Bundesliga-Wochen begleiten. S04-Chefausbilder Norbert Elgert sprach in der WAZ über die neue S04-Mannschaft ab Sommer.

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"Es muss ein Team zusammengestellt werden, das den Namen Team auch verdient. Wir brauchen in der zweiten Liga eine Mannschaft, die unser Trikot mit Stolz trägt. Eine, die so viel Gas gibt, dass du sie nach dem Spiel vom Platz tragen musst", sagt Elgert, der mit in die Kaderplanung involviert ist. Besonders die Spieler aus dem eigenen Nachwuchs kennt der inzwischen 64-Jährige bestens. Malick Thiaw, Matthew Hoppe, Kerem Calhanoglu und Mehmet Can Aydin schafften zuletzt den Sprung aus der Knappenschmiede in den Profikader und sollen in der kommenden Serie fest zum Aufgebot gehören.

S04-Trainer Dimitrios Grammozis versicherte vor wenigen Wochen, dass er unter Sportvorstand Peter Knäbel eine Mitsprache bei der Zusammenstellung des neuen Teams habe. "Wir tauschen uns natürlich für den Kader für die nächste Saison aus, da wird nichts ohne den anderen entschieden und gemacht", sagte der 42 Jahre alte Coach. Knäbel erklärte bereits Anfang März, dass es mit dem aktuellen Team und den derzeitigen Problemen selbst im Unterhaus schwierig werden würde. "Wir müssen die richtigen Leute holen, die die Zweite Liga annehmen, die aber auch ein Stück weit besser sind und die Qualität anheben können", sagte der 54 Jahre alte Nachfolger von Jochen Schneider: "Es ist auch sehr wichtig, sich von Anfang an oben zu positionieren."