20. August 2021 / 23:41 Uhr

Sorgen um Sasa Kalajdzic: VfB-Stürmer bei Niederlage in Leipzig verletzt – mehrere Wochen Pause?

Sorgen um Sasa Kalajdzic: VfB-Stürmer bei Niederlage in Leipzig verletzt – mehrere Wochen Pause?

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sasa Kalajdzic verletzte sich am Freitag an der Schulter.
Sasa Kalajdzic verletzte sich am Freitag an der Schulter. © IMAGO/Revierfoto/Picture Point LE (Montage)
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Nächster Rückschlag für den VfB Stuttgart: Nach Youngster Mohamed Sanko verletzte sich am Freitag bei der Auswärtsniederlage in Leipzig auf Sturm-Hoffnung Sasa Kalajdzic. Nach Aussage von Trainer Pellegrino Matarazzo wird der Österreicher womöglich mehrere Wochen ausfallen.

Der VfB Stuttgart muss auch in den kommenden Wochen noch ohne seinen besten Torjäger aus der Vorsaison auskommen: Sasa Kalajdzic wird dem Bundesligisten wahrscheinlich mehrere Wochen fehlen. Der gerade erst von einer Corona-Infektion genesene Torjäger, der beim 0:4 der Stuttgarter am Freitagabend bei RB Leipzig nach 73 Minuten eingewechselt worden war, zog sich in der Schlussminute eine Schulterverletzung zu und komplettierte so das Stuttgarter Schlamassel am zweiten Spieltag.

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Trainer Pellegrino Matarazzo machte nach dem Spiel bei DAZN keine großen Hoffnungen auf ein schnelles Comeback nach der Schulter-Blessur: "Sie war ausgekugelt. Ob dabei auch der Bandapparat in Mitleidenschaft gezogen wurde, ist noch nicht klar. Aber er wird uns wohl lange fehlen, es sieht nicht gut aus", sagte Matarazzo nach der ernüchternden Partie auswärts beim Vize-Meister. Ob der VfB deshalb auf dem Transfermarkt noch einmal tätig wird, ließ der Coach offen.

Mit Kalajdzic hat sich nun der zweite Mittelstürmer der Stuttgarter im zweiten Bundesliga-Spiel dieser Saison verletzt: Beim furiosen 5:1-Auftaktsieg in der vergangenen Woche gegen Aufsteiger Greuther Fürth zog sich der erst 17 Jahre alte Mohamed Sankoh eine schwere Knieverletzung zu. "Er ist heute in Hamburg operiert worden. Die OP ist gut verlaufen", erklärte VfB-Sportdirektor Sven Mislintat am Freitag vor dem Spiel. Dem jungen Niederländer nun eine große Geduldprobe bevor: "Wir können leider noch nicht genau sagen, wie lange das dauert. Es ist eine extrem schwere Kapsel- und Bänderverletzung im Knie-Apparat. Ich denke, das wird deutlich, deutlich länger als sechs bis acht Monate dauern", erklärte Mislintat. Sankohs Team-Kollegen wärmten sich als aufmunternde Botschaft in Leipzig mit Trikots auf, die seine Nummer auf dem Rücken trugen.