18. Oktober 2019 / 22:26 Uhr

Revanche nach Blitz-Start: Eintracht Frankfurt zieht dank Paciencia und Dost an Leverkusen vorbei

Revanche nach Blitz-Start: Eintracht Frankfurt zieht dank Paciencia und Dost an Leverkusen vorbei

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bas Dost und Goncalo Paciencia treffen für Eintracht Frankfurt beim 3:0-Sieg gegen Bayer Leverkusen.
Bas Dost und Goncalo Paciencia treffen für Eintracht Frankfurt beim 3:0-Sieg gegen Bayer Leverkusen. © imago images/Jan Huebner
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Eintracht Frankfurt mischt wieder in der oberen Tabellenhälfte mit: Dank Toren der Stürmer Goncalo Paciencia und Bas Dost gewinnen die Hessen deutlich gegen Bayer Leverkusen. In der vergangenen Saison ging die SGE in Leverkusen noch mit 1:6 unter.

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Eintracht Frankfurt ist die Revanche gegen Bayer Leverkusen für die 1:6-Niederlage zum Ende der vergangenen Saison geglückt. Gut fünfeinhalb Monate nach der bitteren Pleite in Leverkusen Anfang Mai gewann das Team von Trainer Adi Hütter nun in der heimischen Commerzbank-Arena dank Treffern von Goncalo Paciencia (4. und 16. Minute, FE) und Bas Dost (80.) mit 3:0 (2:0). Durch den Sieg ziehen die Frankfurter in der Bundesliga-Tabelle dank der besseren Tordifferenz an den nun punktgleichen Leverkusenern (beide 14 Zähler) vorbei und liegen nun auf Rang sieben, Leverkusen rutscht auf den achten Platz ab.

Bayer-Profi Kevin Volland war nach der verpassten Chance auf die Tabellenführung angefressen: „Die ersten 20 Minuten waren schwach von uns. Wir haben uns die Dinger selbst eingeschenkt“, wütete der Ex-Nationalspieler. „Konstanz schaut anders aus in meinen Augen.“ Frankfurts Torschütze zum 3:0, Bas Dost, hatte dagegen richtig Spaß: „Ich glaube, es war unglaublich, was wir in der ersten Halbzeit gemacht haben.“

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Frankfurt kämpft gegen Leverkusen mit Hingabe

Die Zuschauer sahen eine Frankfurter Mannschaft, die mit Hingabe kämpfte und dazu spielerische Akzente in höchstem Tempo setzte. Der Ausfall von Angreifer André Silva fiel nicht ins Gewicht, weil Rückkehrer Dost zusammen mit Paciencia und dem starken Linksaußen Filip Kostic viel Offensivschwung entfachte.

Dost war Ausgangspunkt des frühen Führungstores. Er setzte Danny da Costa ein, der Paciencia mit einem wunderbaren Pass steil schickte. Der Portugiese setzte sich energisch gegen Leverkusens Verteidiger Aleksandar Dragović und Mitchell Weiser durch und überwand auch Lukáš Hrádecký im Bayer-Tor. Die Eintracht griff immer wieder dynamisch an. Als Dragović einen Schuss von Paciencia wie ein Torwart im Strafraum abwehrte, verwandelte Frankfurts Angreifer nervenstark vom Punkt.

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Vor allem Kostic war nicht zu stoppen. Bayer-Coach Peter Bosz reagierte nach einer halben Stunde, als er den überforderten Weiser auswechselte. Zur selben Zeit musste Frankfurts Verteidiger Almamy Touré verletzt vom Platz. Bei Bayer zog sich später Abwehrspieler Wendell ebenfalls eine Muskelverletzung zu.

Starker Frankfurt-Keeper Rönnow hält Eintracht im Spiel

Den Gästen fehlte teilweise der Mumm, sich in den Zweikämpfen zu behaupten. Offensiv blitzte das Potenzial nicht entscheidend auf. Mit einer beherzten Grätsche stoppte Martin Hinteregger Nationalspieler Kai Havertz und verhinderte so das mögliche 1:1 (5.). Gefahr ging meist von Lucas Alario aus, aber Frankfurts Torwart Frederik Rönnow reagierte nicht nur gegen den argentinischen Angreifer gut (42.).

Vier Tage vor der schweren Champions-League-Partie bei Atlético Madrid intensivierte die Bayer-Elf nach der Pause ihr Offensivspiel. Havertz mühte sich als Antreiber. Zum Eintracht-Retter avancierte Rönnow. Der Vertreter des langfristig verletzten Nationaltorhüters Kevin Trapp verhinderte mit einer Fußabwehr beim Kopfball von Alario aus acht Metern das Anschlusstor (66.). Auch beim Schuss gegen Karim Bellarabi reagierte der 27-jährige Däne glänzend (69.).

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Bas Dost macht mit Treffer zum 3:0 alles klar

Frankfurts Defensive wankte bedenklich. Als Gélson Fernandes eine Flanke von Bayer-Angreifer Kevin Volland vermeintlich an die Hand flog, korrigierte Schiedsrichter Christian Dingert nach Videobeweis seinen Elfmeterpfiff (73.). Rönnow entschärfte einen weiteren Schuss von Havertz (75.). Für Entlastung nach vorne konnten die Gastgeber kaum noch sorgen, aber Rönnow war an diesem Abend nicht zu bezwingen. Gegen Ende des Spiels machte Bas Dost mit seinem Treffer schließlich alles klar.

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