23. Juni 2021 / 21:11 Uhr

SC Weiche Flensburg gewinnt das Halbfinale des SHFV-Pokals beim SV Todesfelde

SC Weiche Flensburg gewinnt das Halbfinale des SHFV-Pokals beim SV Todesfelde

Finn Hofmann
Lübecker Nachrichten
Christoper Kramer erzielt das 0:2 für die Gäste aus Flensburg nach einer schönen Freistoßvariante.
Christoper Kramer erzielt das 0:2 für die Gäste aus Flensburg nach einer schönen Freistoßvariante. © Agentur 54°
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Am Ende war es ein Arbeitssieg. Im ersten Durchgang dominierte Weiche das Geschehen und brachte Führung am Ende souverän über die Zeit.

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Vor 450 Zuschauern im ausverkauften Joda-Sportpark übernahmen die Gäste aus Flensburg von Beginn an die Initiative. Der Regionalligist ließ den Ball durch seine Reihen zirkulieren und konnte immer wieder in gefährliche Räume vordringen. Nach gerade einmal zwei Minuten die erste Schrecksekunde für den SVT. Ein Querpass von Emanuel Bento landete beim Gegner, der jedoch nur durch ein Foul gestoppt werden konnte. Der fällige Freistoß von Dominik Hartmann verfehlte das Tor jedoch.

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Weiche Flensburg kommt gut ins Spiel, Todesfelde mit Verletzungspech

Nur Sekunden später kamen die Flensburger erneut gefährlich über rechts. Beim Versuch, die Hereingabe zu klären, verletzte sich SVT-Verteidiger Lennard Koth, der sofort ausgewechselt wurde. Für ihn kam Sören Gelbrecht in die Partie. Todesfelde-Teamchef Sven Tramm stellte fortan auf Viererkette um. Henrik Sirmais (rechts) und Emanuel Bento (links) fanden sich als Außenverteidiger wieder, Gelbrecht rückte ins zentrale Mittelfeld. In der Folge blieb Weiche das spielbestimmende Team, vergab eine Riesenchance per Kopf durch Casper Olesen. Nach 20 Minuten wurden die Bemühungen der Gäste belohnt. Ein strammer Schuss von Hartmann wurde abgeblockt, der Abpraller prallte gegen die Brust von Niklas Stehnck und trudelte ins „Tofe“-Gehäuse zum verdienten 0:1 (20.).

Weiche Flensburg trifft im Pokalhalbfinale gegen SV Todesfelde zum 2:0 durch Christopher Kramer.

Gäste legen kurz vor der Pause nach

Die Entlastungsangriffe des SV Todesfelde versandeten im ersten Durchgang weitestgehend. Wenn, dann wurden die Blau-Gelben aus der Distanz gefährlich. Sowohl Krause, als auch Sixtus versuchten es mit Fernschüssen. Die besseren Chancen hatte weiterhin der SC. Nach einem Dribbling von links ins Zentrum landete der Schuss von Casper Olesen am rechten Außenpfosten. Kurz vor dem Pausenpfiff erhöhte Flensburg sogar noch auf 0:2. Ein Freistoß aus zentraler Position wurde von Hartmann ins Zentrum gespielt. Christoph Kramer hatte keine Probleme und netzte zum 0:2-Pausenstand ein (44.).

Todesfelde kommt mutiger aus der Pause

Im zweiten Durchgang begann der SV Todesfelde mutiger, wurde ein ums andere Mal über die Flügel gefährlich. Vor allem über die linke Seite mit Bento und Rafael Krause konnten immer wieder gefährliche Vorstöße gewagt werden. Doch auch Weiche hatte weiterhin gute Möglichkeiten, sogar auf 3:0 von dannen zu ziehen. Der agile Rafael Krause fasste sich immer wieder ein Herz und fand ein ums andere Mal den Abschluss.

Rafael Krause mit dem Anschlusstreffer gegen Weiche Flensburg im Pokalhalbfinale.

Hausherren lassen gute Chancen liegen

Nach einer knappen Stunde wurden die Todesfelder Bemühungen belohnt. Ein direkter Freistoß von Rafael Krause aus 20 Metern fand den Weg ins untere Eck zum Anschlusstreffer, was auch dem Joda-Sportpark nochmal mehr Lautstärke verlieh. Die 400 Tofe-Fans peitschten ihr Team nach vorne, das auch in der Folge immer wieder zu guten Abschlüssen kam. Die beste Chance verpasste Krause, als er frei vor Weiche-Keeper Florian Kirschke zum Abschluss kam, jedoch knapp rechts vorbei zog. Die vierminütige Nachspielzeit brachte der Regionalligist letztlich souverän über die Zeit und zieht somit ins Finale am kommenden Sonntag ein.

SV Todesfelde unterliegt im Pokalhalbfinale knapp mit 1:2 gegen SC Weiche Flensburg. (23.06.2021)

Morten Liebert kommt Torge Paetow zu spät. Zur Galerie
Morten Liebert kommt Torge Paetow zu spät. ©

SV Todesfelde: Landvoigt - Sirmais, Schulz, Koth (7. Gelbrecht, 80. Reimers), Bento - Sixtus, Stehnck - Weidemann, Rave, Krause (76. Studt) - Liebert.

Weiche Flensburg: Kirschke – Njie, Paetow, Thomsen, Santos – Hartmann, Schulz, Wirlmann, Kramer, Empen – Olesen.