18. September 2020 / 16:52 Uhr

RB Leipzigs verlorener Sohn: Wo ist Alexander Sörloth? 

RB Leipzigs verlorener Sohn: Wo ist Alexander Sörloth? 

Elena Boshkovska
Leipziger Volkszeitung
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RB Leipzig hat Alexander Sörloth an der Angel, möchte den Norweger schnellstmöglich fest verpflichten - aber in Leipzig ist er noch nicht. © dpa/Charles McQuillan/Getty Images/Montage
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Zahlreiche Gerüchte drehen sich um den norwegischen Nationalspieler und seinen Wünschen, zu RB Leipzig zu wechseln. Durch die komplexe Verhandlungslage mit zwei Vereinen zieht sich die Entscheidung etwas. Noch ist er bei RB Leipzig nicht unter Vertrag. Aber wo ist er denn nun?

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Leipzig. Dass Nagelsmanns Sohn noch zu jung ist, um in den Profikader von RB Leipzig aufgenommen zu werden, ist allgemein bekannt. Dass dieser Sohn nicht Alexander Sörloth heißt, ist spätestens nach der Pressekonferenz vor dem Bundesligaauftakt gegen den FSV Mainz 05 klar. Denn auf die Nachfrage eines norwegischen Journalisten, wo denn der Trabzonspor-Stürmer sei, antwortete Julian Nagelsmann: „Wo er ist, weiß ich nicht, das müssen sie ihn selber fragen, ich bin nicht sein Papa.“

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In Leipzig ist der zurzeit nicht, hat bei RB Leipzig trotz vermehrter Munkelei immer noch keinen Vertrag. „Es ist nicht so, dass wir uns mit ihm und seinem neuen RB-Trikot hinstellen können“, lacht der Trainer. Der Stürmer steht auf jeden Fall auf der Wunschliste von RB Leipzig. Allerdings hätten die Roten Bullen laut ihrem Coach noch zwei, drei andere Spieler für die zentrale Stürmerposition an der Angel. Fest steht jedoch: Sörloth ist einer der Kandidaten für besagte Position. „Derjenige, mit dem wir uns als erstes einigen, wird dann hier sitzen.“

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Er bekräftigte jedoch, dass er vor den ersten Wochen keine Bauchschmerzen habe, wenn der Kader nicht komplett sei. „Noch haben wir nicht so viele Spiele. Außerdem können wir sehr gut kompensieren, wenn etwas wirklich fehlen sollte. Aktuell haben wir eine sehr ausgeglichene Mannschaft. Es fällt keiner ab, alle haben ein sehr gutes Niveau“, schätzt der Trainer die Profis ein. Seine Schützlinge machen einen herausragenden Eindruck, seien voller Vorfreude, wollen und brauchen Entwicklung. „Es ist nicht so viel Zeit für Training vorhanden. Das ist ein hemmender Faktor.“ In den letzten Wochen habe er viel Eigenantrieb bei den Spielern erkannt und ist zuversichtlich, am Sonntag „einen sehr sehr guten Bundesligastart hinlegen.“