23. Oktober 2021 / 17:39 Uhr

RB Leipzig in der Einzelkritik: Die Noten zum 4:1 gegen die SpVgg Greuther Fürth

RB Leipzig in der Einzelkritik: Die Noten zum 4:1 gegen die SpVgg Greuther Fürth

Guido Schäfer
Leipziger Volkszeitung
Peter Gulacsi fängt den Ball vor Nick Viergever (24, Fürth) und Nordi Mukiele.
Peter Gulacsi fängt den Ball vor Nick Viergever (24, Fürth) und Nordi Mukiele. © Picture Point
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Ganz schwach angefangen und dann doch noch überzeugt! RB Leipzig feiert mit dem 4:1 gegen die SpVgg Greuther Fürth einen Sieg, den viele nach der schwachen ersten Halbzeit nicht mehr für möglich hielten. Doch die Marsch-Elf fing sich in der Halbzeitpause und zeigt welch großes spielerisches Potential in ihr steckt. Guido Schäfer hat die Leistung der Sachsen unter die Lupe genommen und Noten verteilt.

Leipzig. RB Leipzig hat nach der schlechtesten ersten Halbzeit unter Trainer Jesse Marsch das Bundesliga-Spiel gegen die SpVgg Greuther Fürth noch gedreht und mit 4:1 (0:1) noch einen sicheren Sieg eingefahren. Branimir Hrgota hatte die Gäste mit einem umstrittenen Elfmeter nach 45 Minuten verdient in Führung gebracht. Der gerade eingewechselte Yussuf Poulsen besorgte in der 46. Minute den Ausgleich.

Emil Forsberg, der am Samstag seinen 30. Geburtstag feierte, verwandelte nach 53 Minuten einen an Poulsen verwirkten Foulelfmeter. Schließlich trafen die ebenfalls gerade zuvor aufs Feld gekommenen Dominik Szoboszlai (65.) und Hugo Nova (88.) vor 24 758 Zuschauern in der damit ausverkauften Red Bull-Arena. Fürth wartet weiter auf den ersten Saisonsieg.

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(1) Peter Gulacsi: Verhindert aus Nahdistanz das 0:1, ist beim Elfmeter machtlos. Nach der Halbzeit ungeprüft. Note: 3 Zur Galerie
(1) Peter Gulacsi: Verhindert aus Nahdistanz das 0:1, ist beim Elfmeter machtlos. Nach der Halbzeit ungeprüft. Note: 3 ©

Im gleichen Atemzug, wie RB in Halbzeit zwei aufdrehte, verließen Fürth die Kräfte und Ideen. Zwar mühte sich der Aufsteiger, auch nach vorn Akzente zu setzen, doch die Präzision blieb auf der Strecke. Auch weil Marsch mit seinen Wechseln weiter Erfolg hatte. Der für Forsberg nur wenige Sekunden vorher eingewechselte Szoboszlai brachte RB nach einer Traumkombination endgültig auf die Siegerstraße und bereitete mit einem feinen Pass auf Nova den Endstand her.