29. März 2022 / 15:51 Uhr

Popp und Schult: Wolfsburg-Duo vor Comeback im Nationalteam

Popp und Schult: Wolfsburg-Duo vor Comeback im Nationalteam

Jasmina Schweimler
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Wieder im DFB-Aufgebot: Alexandra Popp vom VfL Wolfsburg.
Wieder im DFB-Aufgebot: Alexandra Popp vom VfL Wolfsburg. © Imago Images
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Alexandra Popp vom VfL Wolfsburg steht erstmals seit ihrer langen Verletzungspause wieder im Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft. Auch für Torfrau Almuth Schult könnte es ein Comeback im DFB-Trikot geben.

Alexandra Popp vom Frauen-Bundesligisten VfL Wolfsburg steht das erste Mal nach fast einem Jahr wieder im Kader der Nationalmannschaft. Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg nominierte die Kapitänin für die WM-Qualifikationsspiele gegen Portugal in Bielefeld am 9. April (ab 16.10 Uhr, live in der ARD) und gegen Serbien in Belgrad am 12. April (ab 16 Uhr, live im ZDF). Die 30-Jährige hatte ihre letzte Partie für die DFB-Elf am 13. April 2021 gegen Norwegen bestritten, verletzte sich nur wenig später schwer am Knie und fiel nach einer OP lange aus.

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Neben Popp stehen auch VfL-Torfrau Almuth Schult, Kathrin Hendrich, Felicitas Rauch, Svenja Huth, Lena Lattwein, Lena Oberdorf und Tabea Waßmuth im Aufgebot. "Es freut uns sehr, dass Poppi wieder dabei ist. Sie ist eine sehr wichtige Spielerin für uns - auf und neben dem Platz", so Voss-Tecklenburg. Mit ihrer "starken Persönlichkeit, Präsenz, Power und Führungsstärke ist sie ein wichtiger Baustein im Gefüge unserer Mannschaft. Es ist gut, dass wir wieder mit ihr planen können." Mit Portugal und Serbien treffe Deutschland auf "die beiden stärksten Gruppengegner. Vor allem die Portugiesinnen haben schon im Hinspiel gezeigt, dass sie sich in den vergangenen Jahren sehr positiv entwickelt haben." Die Nationalmannschaft führt die Gruppe H mit 18 Punkten nach sechs Spielen deutlich an.

Für Schult könnte es den ersten DFB-Einsatz seit Juni 2019 geben. Aufgrund einer Schulter-OP und anschließender Schwangerschaft fehlte die Zwillings-Mama damals viele Monate, feierte für den VfL im April 2021 ihre Rückkehr auf den Platz. Im Oktober letzten Jahres folgte dann auch die Nominierung für die Nationalmannschaft, zum Einsatz kam die Keeperin aber nicht. Und als Voss-Tecklenburg die 31-Jährige nach starken Leistungen im Februar für den Arnold-Clark-Cup nominierte, musste Schult aufgrund einer behördlich angeordnete Corona-Quarantäne die Reise absagen. Während Schult beim VfL gesetzt ist, muss sie sich bei der DFB-Elf aber einem harten Konkurrenzkampf stellen. Frankfurts Merle Frohms, die im Sommer zurück nach Wolfsburg wechselt, ist die klare Nummer 1.

Corona-Welle trifft FC Bayern hart

Vor dem Gipfeltreffen in der Bundesliga am Sonntag (14 Uhr) zwischen dem VfL Wolfsburg und FC Bayern verschärft sich die Lage bei den Münchnerinnen. Nachdem Jovana Damnjanović, Franziska Kett, Karólína Lea Vilhjálmsdóttir, Carina Wenninger, Sarah Zadrazil und Linda Dallmann bereits vergangenes Wochenende positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, gab Trainer Jens Scheuer am Montag mit Maxi Rall einen weitere COVID-Erkrankung bekannt, auch die Teambetreuerin habe es erwischt. Die Akteurinnen fallen sicher für das Viertelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen Paris-Saint Germain (1:2 im Hinspiel) am Mittwoch (21 Uhr) aus.

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Ob die Corona-Situation auch das Duell am Sonntag in Wolfsburg beeinflusst, bleibt offen. "Das Spiel spielt noch keine Rolle bei uns. Wir hatten vor zwei Tagen einen Plan, den mussten wir umschmeißen. Gestern hatten wir einen, mussten ihn auch umschmeißen - vielleicht müssen wir am Mittwochmorgen auch wieder alles umschmeißen. Jetzt steht erst mal nur PSG an - und dann schauen wir, was die restlichen Tage bringen", so Scheuer. Klar sei jedoch: "Wir gehen auf dünnem Eis." Wenn ein Verein keine 13 gesunden Spielerinnen stellen kann, ist die Voraussetzung für eine Verschiebung erfüllt, so weit sei es bei den Münchnerinnen aber noch nicht.

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