16. März 2020 / 17:40 Uhr

Polnische Spieler des SV Altlüdersdorf von Grenzschließung betroffen

Polnische Spieler des SV Altlüdersdorf von Grenzschließung betroffen

Christoph Brandhorst
Märkische Allgemeine Zeitung
Tomasz Bejuk (l.) und Marcin Krystek (Nr. 9) sind zwei der sieben polnischen Spieler beim SV Altlüdersdorf.
Tomasz Bejuk (l.) und Marcin Krystek (Nr. 9) sind zwei der sieben polnischen Spieler beim SV Altlüdersdorf. © Matthias Schütt
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Fußball-Brandenburgliga: Der SV Altlüdersdorf und der TuS Sachsenhausen lassen den Trainingsbetrieb wie viele andere Clubs ruhen. An der Gasse gibt es noch ein ganz anderes Problem im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

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Für den Montag hatten die Spieler von Fußball-Brandenburgligist SV Altlüdersdorf noch „ihren individuellen Plan“, wie SVA-Trainer Steffen Borkowski bemerkt. Am Abend wollte dann der Vorstand über das weitere Vorgehen beratschlagen, nachdem der Trainingsbetrieb im Nachwuchsbereich schon ruhte. „Ich gehe davon aus, dass wir auch erstmal pausieren werden“, so Borkowski.

Diese Vermutung des Trainers bestätigte wenig später Andreas Hirchert, 2. Vorsitzender des Vereins. „Wir machen jetzt erstmal zwei Wochen Pause“, so Hirchert. Denn ist gibt an der Gasse noch ein ganz anderes Problem, das mit den Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus einherkommt. „Unser Kader umfasst sieben polnische Spieler, die derzeit aufgrund der Grenzschließung in der Heimat sind. Es heißt jetzt, abzuwarten", so Hirchert.

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Lange: "Alles andere wäre fahrlässig"

Auch in Sachsenhausen ruht der Ball vorläufig im gesamten Verein. „Alles andere wäre einfach fahrlässig in dieser Situation“, sagt Stephan Lange, Sportlicher Leiter beim TuS. „Es geht im Moment um das Wohl der Allgemeinheit. Da muss man Vernunft walten lassen.“ Die Brandenburgliga-Mannschaft des Vereins hat von Trainer Torsten Thiel einen individuellen Trainingsplan für die „Zwangspause“ bekommen. „Die Spieler haben so ihre Auflagen“, meint Lange.