26. September 2021 / 16:15 Uhr

Deutliche Pleite gegen Dresden – Werder-Trainer Anfang kritisiert Chancenverwertung: "Sind selber Schuld"

Deutliche Pleite gegen Dresden – Werder-Trainer Anfang kritisiert Chancenverwertung: "Sind selber Schuld"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Werder-Trainer Markus Anfang konnte nach der deutlichen Niederlage in Dresden nicht zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft sein. 
Werder-Trainer Markus Anfang konnte nach der deutlichen Niederlage in Dresden nicht zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft sein.  © IMAGO/Nordphoto
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Werder Bremen erwischte beim Auswärtsspiel am Sonntag bei Aufsteiger Dynamo Dresden einen rabenschwarzen Tag. Beim 0:3 ließen die Hanseaten einige Chancen liegen. Werder-Trainer Markus Anfang reagierte entsprechend bedient.

Für Werder Bremen setzte es gegen Dynamo Dresden einen herben Dämpfer. Mit 0:3 gingen die Hanseaten gegen den Aufsteiger unter. Elf Gegentore kassierte die Mannschaft von Trainer Markus Anfang in den ersten acht Partien seit dem Abstieg in die Zweitklassigkeit – für die Ambitionen des einstigen Bundesliga-Schwergewichts deutlich zu viele. "Wir haben uns selbst um den Lohn gebracht", äußerte sich Anfang im Nachgang der Partie am Sky-Mikrofon entsprechend bedient. "Wir haben nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. So kannst du in der Zweiten Liga kein Spiel gewinnen."

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Dabei stießen dem 47-Jährigen, der im Juni den Trainer-Posten bei den Bremern übernommen hatte, aber weniger die Nachlässigkeiten in der Defensive sauer auf, sondern vielmehr der fahrlässige Umgang mit den eigenen Torchancen. "Wir sind selber Schuld. Jeder muss sich an die eigene Nase fassen", monierte der Coach die schwache Ausbeute seiner Schützlinge, die mit 16 Torschüssen sogar mehr Versuche auf das gegnerische Tor aufwendeten, als der siegreiche Gegner. Anfang führte weiter aus: "Wir haben nach vorne nicht die Überzeugung gehabt."

Bereits bei der Niederlage im Nord-Derby gegen den Hamburger SV am vorherigen Spieltag (0:2) war Anfang mit der Effektivität seiner Angriffsreihe nicht zufrieden. "Es ist nicht das erste Spiel, wo wir es nicht verwerten", so der Werder-Trainer weiter. Obgleich er mit seiner "jungen" und "unruhigen" Mannschaft Nachsicht habe und auf einen "Prozess" verwies, durch den sich das Team entwickeln müsse, überwog zunächst die Enttäuschung. "Das war kein gutes Spiel von meiner Mannschaft."

Um Optimismus war Anfang aber dennoch bemüht. "Wir haben gewusst, dass es Probleme und Dellen gibt", sagte er. Am kommenden Freitag geht es für die Bremer mit dem Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim (18.30 Uhr/Sky) weiter. Die Heidenheimer stehen aktuell auf Relegationsplatz drei – auf den Werder nach der zweiten Pleite in Folge nun vier Zähler Rückstand hat.