16. Oktober 2019 / 19:47 Uhr

Pajor-Ersatz bricht den Bann: Klarer Champions-League-Sieg für Wolfsburgs Frauen!

Pajor-Ersatz bricht den Bann: Klarer Champions-League-Sieg für Wolfsburgs Frauen!

Jasmina Schweimler
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Die Ausgangslage für den VfL ist glänzend
Die Ausgangslage für den VfL ist glänzend © Boris Baschin
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Trotz Personalnot haben die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg in der Champions League den erwartet klaren Sieg gelandet. Im Achtelfinal-Hinspiel gegen Twente Enschede gab es am Mittwochabend im AOK-Stadion ein 6:0.

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Die Liste der Verletzten vor der Partie war lang. Dem VfL Wolfsburg fehlten im Achtelfinal-Hinspiel gegen den niederländischen Meister FC Twente neben Top-Torjägerin Ewa Pajor (Knieprobleme), Lara Dickenmann (Blinddarm-OP), Svenja Huth (Innenbandverletzung im linken Knie) auch weiterhin Almuth Schult (Schulter-OP), Sara Doorsoun (Sehnenverletzung) und Kristine Minde (muskuläre Probleme).

Trainer Stephan Lerch veränderte seine Elf im Vergleich zum 5:0-Sieg beim 1. FC Köln vergangenen Freitag trotzdem nur auf drei Positionen: Joelle Wedemeyer war wieder dabei, Ingrid Engen ersetzte Claudia Neto auf der Sechs, Zsanett Jakabfi lief im Sturm für die verletzte Pajor auf - und unterstrich direkt, warum sie jetzt besonders wichtig für den Double-Gewinner ist. Während sich die Gastgeberinnen in der Anfangsphase lange schwertaten und viele Chancen liegen ließen, war es Jakabfi, die den Bann brach. In der 24. Minute verwertete die Ungarin einen starken Steilpass von Engen zum 1:0, zehn Minuten später staubte die 29-Jährige nach einem Kopfball von Alexandra Popp zum 2:0 ab.

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Jubel beim VfL ©
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Nach Wiederanpfiff wurde es deutlich: VfL-Neuzugang Dominique Bloodworth feierte nach 60 Minuten ihre Tor-Premiere in der Königsklasse, die niederländische Nationalspielerin drückte den Ball nach einer Ecke zum 3:0 über die Linie. Die ersatzgeschwächten Wolfsburgerinnen wollten aber mehr, und dass Jakabfi nicht nur Tore schießen kann, zeigte sie in der 71. Minute, als sie Harder zum 4:0 bediente, Twente-Torfrau Daphne Van Domselaar, die ihre Mannschaft mit starken Paraden vor einer höheren Niederlage bewahrte, war chancenlos.

Erstes Bundesliga-Spiel, erstes Tor am Freitag; erstes Champions League-Spiel, erstes Tor am Mittwoch: Für die eingewechselte Rolfö gab es gegen Twente ein doppeltes Happy End. Nach einer Musterflanke von Claudia Neto köpfte die Schwedin zum 5:0 ein. Mit einem wunderbaren Freistoßtreffer sorgte Bloodworth dann für den 6:0-Endstand, aus fast 25 Metern zimmerte sie den Ball direkt ins Netz.

VfL: Lindahl - Wedemeyer (61. Blässe), Bloodworth, Goeßling, Rauch - Engen, Gunnarsdottir (75. Neto) - Maritz (61. Rolfö), Harder, Jakabfi - Popp.

Twente: Van Domselaaar - Roetgering, Ypema, Giesen, Weerden - B. Jansen (82. Peddemors), Wilms, Van Den Goorbergh - R. Jansen, Vanmechelen (76. Darnoud) - Kalma (90. Speelman).

Tore: 1:0 (24.) Jakabfi, 2:0 (37.) Jakabfi, 3.0 (60.) Bloodworth, 4:0 (71.) Harder, 5:0 (76.) Rolfö, 6:0 (89.) Bloodworth.

Schiedsrichterin: Huerta de Aza (Spanien).

Zuschauer: 1600.

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