25. September 2021 / 15:27 Uhr

2. Liga kompakt: Kiel jubelt nach Werner-Rücktritt - St. Pauli beim KSC souverän, Düsseldorf schlägt FCI

2. Liga kompakt: Kiel jubelt nach Werner-Rücktritt - St. Pauli beim KSC souverän, Düsseldorf schlägt FCI

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Holstein Kiel (l.) feiert nach dem Werner-Abgang einen wichtigen Sieg in Paderborn. St. Pauli (r.) setzt sich souverän in Karlsruhe durch. 
Holstein Kiel (l.) feiert nach dem Werner-Abgang einen wichtigen Sieg in Paderborn. St. Pauli (r.) setzt sich souverän in Karlsruhe durch.  © IMAGO/Ulrich Hufnagel/Jan Huebner (Montage)
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Nach dem Rücktritt von Trainer Ole Werner hat Holstein Kiel beim SC Paderborn in der 2. Liga unter Interimscoach Dirk Bremser einen 2:1-Erfolg gefeiert. Der FC St. Pauli fuhr beim Karlsruher SC einen abgeklärten Sieg ein. Fortuna Düsseldorf setzte sich bei Aufsteiger FC Ingolstadt durch.

SC Paderborn - Holstein Kiel 1:2 (1:0)

In Spiel eins nach dem Rücktritt von Trainer Ole Werner hat Holstein Kiel mit einem 2:1 beim SC Paderborn unter Interimstrainer Dirk Bremser den zweiten Saisonsieg gefeiert. Beide Teams wählten in der Anfangsphase gleich den Vorwärtsgang. Dann aber eine große Schwächung für Paderborn: Der nach einem taktischen Foul bereits verwarnte Jamilu Collins sah nach einer Schwalbe im Kieler Strafraum die Gelb-Rote Karte (28.). In Überzahl übernahm Holstein im Anschluss die Kontrolle, kassierte aber trotzdem den Rückstand. Ein Fehlpass von Fin Bartels leitete den Konter durch Sven Michel ein, der ungehindert Richtung Kieler Kasten lief und das 1:0 erzielte (42.). Nach der Pause drückte Holstein weiter und wurde rasch belohnt. Jannis Heuer bekam einen eigentlich harmlosen Schuss von Finn Porath ans Knie, von wo der Ball ins Tor rollte - 1:1 (51.). Der SCP wollte trotz der Unterzahl den Sieg. Auf der Gegenseite verzeichnete Steven Skrzybski jedoch einen Pfostenschuss (74.). Kurz darauf hatten die Gäste durch Joshua Mees per Direktabnahme nach einem Eckball das Spiel mit dem 1:2 gedreht (78.). Das Aufbäumen der Hausherren in den Schlussminuten brachte keinen Ertrag.

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Karlsruher SC - FC St. Pauli 1:3 (0:2)

Der FC St. Pauli setzt sich weiter in der Zweitliga-Spitzengruppe fest. Beim Karlsruher SC, der die Gäste mit einem Sieg seinerseits in der Tabelle hätte überholen können, setzten sich die Hamburger mit 3:1 (2:0) durch und rücken damit auf Platz zwei vor. Ein Eigentor von KSC-Torwart Marius Gersbeck, der eine Flanke von Maximilian Dittgen unglücklich ins eigene Netz lenkte, brachte St. Pauli früh mit 1:0 in Führung (13.). Vor allem in der ersten halben Stunde waren die Kiez-Kicker das bessere Team. Kurz vor der Pause bekamen die Hamburger einen Foulelfmeter zugesprochen, nachdem Tim Breithaupt im KSC-Strafraum Daniel Kofi-Kyereh zu Fall brachte. Guido Burgstaller verwandelte den Strafstoß sicher zum 0:2-Pausenstand (45.). Karlsruhe-Coach Christian Eichner sah für sein heftiges Reklamieren die Gelbe Karte. In der zweiten Hälfte ließen die Hamburger die Badener kommen - und schlugen trotzdem vorne wieder zu: Kyereh stellte auf 0:3 - die Vorentscheidung (58.). Fabian Schleusener verkürzte in der Schlussphase noch auf 1:3.

FC Ingolstadt - Fortuna Düsseldorf 1:2 (0:0)

Fortuna Düsseldorf orientiert sich dank eines 2:1-Erfolges beim FC Ingolstadt in Richtung Tabellenmittelfeld, während die Gastgeber weiter auf einem Abstiegsplatz bleiben. Allerdings musste Düsseldorf die Partie in Unterzahl beenden, weil Torwart Florian Kastenmeier wegen eines Handspiels außerhalb seines Strafraums die Rote Karte sah (84.). Die erste Hälfte verlief ohne große Höhepunkte. Die Fortuna war zwar das aktivere Team, wurde aber kaum gefährlich. Die Schanzer hatten wenige Minuten vor dem Halbzeitpfiff immerhin eine dicke Gelegenheit, als Patrick Schmidt nach Kopfball-Ablage von Dennis Eckert Ayensa abzog, aber an Düsseldorfs Schlussmann Florian Kastenmeier scheiterte (42.).

Nach der Pause gelang den Rheinländern aber doch die Führung. Nach einem Freistoß von Khaled Narey traf Andre Hoffmann per Kopf zum 0:1 (57.). Der Videoassistent überprüfte den Treffer wegen eines möglichen Foulspiels in der Entstehung, das Tor hatte aber Bestand. Die Gäste blieben am Drücker und erhöhten durch Matthias Zimmermann auf 0:2 (74.). In der Schlussphase ersetzte Ersatzkeeper Raphael Wolf nach dem Platzverweis gegen Kastenmeier Torjäger Rouwen Hennings. In der Nachspielzeit bekam Ingolstadt nach einer Attacke von Narey an Filip Bilbija einen Foulelfmeter zugesprochen. Der eingewechselte Fatih Kaya verwandelte zum 1:2-Endstand (90.+2).