08. November 2019 / 16:31 Uhr

Oranienburger HC reist ohne Acht zum Ligaprimus nach Dessau: "Wird leichtestes Saisonspiel"

Oranienburger HC reist ohne Acht zum Ligaprimus nach Dessau: "Wird leichtestes Saisonspiel"

Matthias Schütt
Märkische Allgemeine Zeitung
Die große OHC-Ausfallliste: Darius Krai, Dominic Kehl, Yannick Schindel, Julius Porath (oben, v.l.), Robin Manderscheid, Linus Dömeland, Simon Herold und Eike Wertz (unten, v.l.) werden in Dessau wohl fehlen.
Die große OHC-Ausfallliste: Darius Krai, Dominic Kehl, Yannick Schindel, Julius Porath (oben, v.l.), Robin Manderscheid, Linus Dömeland, Simon Herold und Eike Wertz (unten, v.l.) werden in Dessau wohl fehlen. © Matthias Schütt
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Handball 3. Liga: Liste der Ausfälle beim Handball-Drittligisten Oranienburger HC wird immer größer. Trainer Christian Pahl: „Mit positivem Gefühl die Halle verlassen“

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Zehn Spiele und zehn Siege: Tabellenplatz eins. Dazu mit 331 Toren die treffsicherste Offensive und mit nur 244 Gegentoren die beste Defensive. Das ist die aktuelle Statistik des verlustpunktfreien Tabellenführers Dessau-Roßlauer HV 06, dem kommenden – scheinbar übermächtigen – Gegner des Handball-Drittligisten Oranienburger HC in der Nordost-Staffel. „Die Dessauer spielen bisher eine sehr dominante Saison“, sagt OHC-Trainer Christian Pahl vor dem Auswärtsspiel am morgigen Sonntag in der Anhalt-Arena. „Für uns wird es aber sicherlich das leichteste Saisonspiel werden, da wir nichts zu verlieren haben.“

Wenn die beiden Unparteiischen Sebastian Fuß und Stefan Olsok die Partie des 12. Spieltages um 17 Uhr anpfeifen werden, fehlt dem OHC-Coach gleich ein Oktett an Spielern. Denn aufgrund von Verletzungen, Arbeit sowie persönlichen Gründen fallen acht OHC-Akteure aus: Darius Krai, Dominic Kehl, Yannick Schindel, Julius Porath, Robin Manderscheid, Linus Dömeland, Simon Herold und Eike Wertz stehen nicht zur Verfügung. „Das habe ich in dieser Ausprägung so bisher noch nicht erlebt. Das macht die Sache nicht einfacher“, sagt Pahl.

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Somit treten die Kreisstädter, die zuletzt zwei Partien in Folge verloren und auf Rang elf abrutschten, die Reise in Richtung Dessau mit nur neun Akteuren an, darunter acht Feldspieler und ein Keeper. „Wir müssen viel probieren. Wenn sich die Mannschaft richtig reinhängt, kann man sogar in solchen Spielen Vertrauen tanken, auch wenn sie nicht gewonnen werden“, so der OHC-Coach. „Wir wollen mit einem positiven Gefühl die Halle verlassen.“

Um aber überhaupt eine minimale Chance beim souveränen Tabellenführer zu haben, müssen die Oberhaveler die vielen Unkonzentriertheiten aus der Vorwoche abstellen. Denn beim Heimspiel zuletzt gegen Anhalt Bernburg (21:27) machten die Oranienburger zahlreiche einfache Fehler, traten nicht als kompakte Einheit auf und „zeigten zu viele Fahrlässigkeiten“, wie der OHC-Trainer analysierte. „So wird es schwer, zu punkten. Das zieht sich schon die letzten Wochen und Monate durch unser Spiel.“ Denn während die Gegner konsequent ihre Chancen nutzen, fällt es den Oranienburgern zunehmend schwer, selbst Tore zu werfen.

So erzielte der OHC bisher nur 258 eigene Treffer – der schwächste Wert der Liga. Auch OHC-Akteur Dennis Schmöker weiß, dass es „eine sehr schwere Aufgabe“ in Dessau wird. Denn auch die OHC-Spieler können die beeindruckenden Zahlen des Gegners lesen.

In Bildern: Oranienburger HC verliert Drittliga-Heimspiel gegen Anhalt Bernburg.

<b>3. Handball-Liga Nordost:</b> Oranienburger HC – SV Anhalt Bernburg 21:27 (11:11). Zur Galerie
3. Handball-Liga Nordost: Oranienburger HC – SV Anhalt Bernburg 21:27 (11:11). © Robert Roeske
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