12. Februar 2016 / 14:03 Uhr

Neue Umfrage zur Ü 50-Liga

Neue Umfrage zur Ü 50-Liga

Christoph Brandhorst
Märkische Allgemeine Zeitung
Im Fußballkreis Oberhavel/Barnim verantwortlich für den Seniorenspielbetrieb: Robert Becker.
Im Fußballkreis Oberhavel/Barnim verantwortlich für den Seniorenspielbetrieb: Robert Becker. © Robert Roeske
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Oberhavel/Barnim: Vereine sollen sich bis zum 15. März zur Einführung einer eigenen Meisterschaft äußern.

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Auf ihren Staffeltagungen in Liebenwalde haben die Ü 35- und Ü 45-Fußballer aus Oberhavel und Barnim am Mittwoch und Donnerstag die Weichen für die anstehende Rückrunde gestellt. Darüber hinaus ging es aber auch schon um die nächste Spielzeit, wie Robert Becker vom Ausschuss für Freizeit- und Breitensport im Fußballkreis berichtet.

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Schon vor den Versammlungen hatte er die Vereine dazu aufgerufen, sich Gedanken über die Einführung einer Ü 50-Meisterschaft auf dem Kleinfeld zu machen. Bei einer vorherigen Umfrage hatten sich zehn Clubs für einen eigenen Wettbewerb der Ü 50-Fußballer ausgesprochen. „Wir haben den Vereinen nun noch einmal bis zum 15. März Zeit gegeben, erneut darüber nachzudenken“, so Becker. „Dann möchte ich wissen, wer eine Mannschaft stellen würde.“ Mit den interessierten Clubs wolle er sich dann hinsichtlich des Modus auseinandersetzen. „Es stellt sich die Frage, ob dann in einer oder in zwei Staffel gespielt wird. Da müssen wir einen Konsens finden“, erklärt der Funktionär.

So gut wie vom Tisch sei hingegen die Wiedereinführung von Kreisklassen im Seniorenspielbetrieb – zumindest für die Saison 2016/17. „Wir haben in diesem Jahr keine Auf- und Abstiegsregelungen getroffen, würden also erst im nächsten Spieljahr die Qualifikation ausspielen können.“ Schließlich seien die Verantwortlichen des Fußballkreises da an die Spielordnung gebunden, betont Robert Becker.

Möglich ist allerdings die Umstellung des Ü 35-Spielbetriebs von zwei auf drei Staffeln. „Das war ein Pilotprojekt, allerdings wurde der Terminplan ziemlich eng, so dass auch in den Ferien gespielt werden muss“, sagt der Verantwortliche für den Seniorenfußball. „Mit drei kleineren Staffeln wären wir da flexibler.“