21. Oktober 2019 / 14:58 Uhr

Nach hartem Kampf: Serie des 1. FC Sarstedt hält auch gegen Schliekum 

Nach hartem Kampf: Serie des 1. FC Sarstedt hält auch gegen Schliekum 

Tobias Kurz
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Sarstedts Mannschaft feiert nach dem 0:1 - allen voran ihr Torwart Jan Ahrendt.
Sarstedts Mannschaft feiert nach dem 0:1 - allen voran ihr Torwart Jan Ahrendt. © Dennis Michelmann
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Beinahe wäre die Siegesserie des 1. FC Sarstedt bei der TuSpo Schliekum gerissen. Bis zur 75. Minute stand es 0:0, das Team von Spielertrainer Marc Vucinovic tat sich enorm schwer und musste kämpfen. Doch dann brachte ein kurioser Freistoß die Erlösung... 

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Der Durchmarsch des 1. FC Sarstedt in der Bezirksliga 4 setzt sich fort. In Schliekum war beim Spitzenreiter allerdings Geduld gefragt. Bis zur 75. Minute stand es 0:0, die Serie ohne Punktverlust drohte im 13. Spiel zu reißen. Erst in der Schlussphase platzte der Knoten, am Ende stand ein verdienter 2:1-Sieg gegen tapfer kämpfende Gastgeber. „Wir haben ein paar Chancen liegen gelassen, gerade in der zweiten Halbzeit hatten wir das Spiel eigentlich im Griff“, meinte Sarstedts Spielertrainer Vucinovic.

Die Bilder der Partie TuSpo Schliekum - 1.FC Sarstedt:

Schliekums Armagan-Ugur Izgi (links) wird von Sarstedts Gideo O`Donnell zu Fall gebracht. Zur Galerie
Schliekums Armagan-Ugur Izgi (links) wird von Sarstedts Gideo O`Donnell zu Fall gebracht. ©
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"Bitter, weil wir davor eigentlich stärker geworden sind"

Erst ein kurioser Freistoß brach den Bann. Mitten in einem Angriff der Schliekumer unterbrach der Schiedsrichter, weil ein TuSpo-Akteur ohne Erlaubnis des Referees von einer Behandlung auf den Platz zurückgekehrt war. Es gab Freistoß für Sarstedt, der das 1:0 durch Gideon O’Donnell zur Folge hatte (75.). „Das war bitter, weil wir davor eigentlich stärker geworden sind“, haderte TuSpo-Trainer Ayhan Piril, der erst seit Donnerstag als Nachfolger von Kevin Lasenowski im Amt ist.

Mit der Leistung seiner Mannschaft ist er trotz der Niederlage zufrieden. „Gegen den Tabellenführer war das ein sehr guter Auftritt. Die Jungs haben sehr diszipliniert gespielt und sich an die Vorgaben gehalten“, lobte er. Auch Teammanager Rifat Yildiz war glücklich mit Pirils Premiere: „Die Einstellung und Laufbereitschaft war überragend, das habe ich lange nicht mehr gesehen. So kann es weitergehen.“ Zu Zählbarem reichte die Leistungssteigerung freilich nicht, weshalb die Schliekumer erstmals auf den Relegationsplatz abrutschten.

Piril glaubt an das Potenzial seiner Mannschaft

Doch Piril bleibt optimistisch, zumal ihm gegen Sarstedt einige Leistungsträger fehlten. „Das Potenzial in der Mannschaft ist da, eigentlich müssten wir da unten rauskommen“, meinte er, „die direkten Duelle kommen ja noch.“ Das Duell mit Sarstedt war für Piril kein Maßstab, obwohl er auch nach dem 0:1 noch an eine Schliekumer Chance glaubte. „Wir haben da noch mal alles nach vorne geworfen, weil wir unbedingt einen Punkt holen wollten“, meinte er. Das bestrafte der Favorit mit einem blitzsauberen Konter, den Christian Schäfer zur Vorentscheidung vollendete (82.).

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"Wäre Wahnsinn, wenn wir alle Spielen gewinnen würden"

Der Anschlusstreffer durch Alan Houban kam zu spät (90.+1). Die größte Arbeit sieht Piril in den kommenden Wochen im taktischen und im körperlichen Bereich. „Da gibt es noch Defizite, technisch versierte Spieler haben wir ja“, sieht er noch einige Stellschrauben, an denen zu drehen ist. Im Gegensatz dazu läuft die Maschine beim Lokalrivalen Sarstedt weiter wie geölt. 13 Partien ohne Punktverlust unterstreichen die Dominanz des Ligaprimus. Nimmt dieser beeindruckende Lauf überhaupt noch mal ein Ende? „Natürlich hätten wir gerne, dass es immer so weitergeht. Aber es wäre Wahnsinn, wenn wir alle Spiele gewinnen würden“, trat Vucinovic auf die Bremse, fügte jedoch an: „Wir wollen das Ende der Serie noch so lange wie möglich hinauszögern.“

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