21. August 2018 / 20:51 Uhr

Nach Bundesliga-Abstieg: Hamburger SV verliert knapp 28 Millionen Euro bei Spielerverkäufen

Nach Bundesliga-Abstieg: Hamburger SV verliert knapp 28 Millionen Euro bei Spielerverkäufen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Filip Kostic (HSV) *** Filip Kostic HSV
Teures Missverständnis: Filip Kostic.
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Bittere Zahlen für den HSV: Nach dem Abstieg aus der zweiten Liga mussten sich die Hamburger von vielen Spielern trennen - und machten dabei ordentlich Miese. 28 Millionen Euro hat der HSV weniger eingenommen als ausgegeben für eben diese Spieler.

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Der Hamburger SV hat nach dem Abstieg ordentlich Miese gemacht! Gleich 17 Spieler verließen den HSV nach dem Bundesliga-Abstieg im Sommer. Für viele von ihnen haben die Hamburger in den vergangenen Jahren mächtig viel Geld auf den Tisch gelegt. 27,9 Millionen Euro hat der HSV laut Bild so verbrannt. Vor allem der Transfer von Filip Kostic hat ein sattes Minus in die Kassen gemalt.

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Der Kroate kam im Sommer 2014 für die Rekordablöse von 14 Millionen Euro vom VfB Stuttgart - und wechselte nun für eine Leihgebühr von 1,2 Millionen Euro für zwei Jahre zu Eintracht Frankfurt. Macht ein Sattes Minus von 12,8 Millionen Euro. Immerhin: Frankfurt soll eine Kaufoption über 6,5 Millionen Euro besitzen.

Gehaltsliste: So viel haben die HSV-Spieler verdient!

Die Gehaltsliste der HSV-Profis, die Manager Peter Knäbel einst in einem Rucksack transportierte, den er später verlor, wurde nun veröffentlicht. Klickt euch durch: So viel verdienten die HSV-Stars 2015/16. Zur Galerie
Die Gehaltsliste der HSV-Profis, die Manager Peter Knäbel einst in einem Rucksack transportierte, den er später verlor, wurde nun veröffentlicht. Klickt euch durch: So viel verdienten die HSV-Stars 2015/16. ©

Richtig teuer ist auch Alen Halilovic für den HSV gewesen. 2016 kam er für 5 Millionen Euro vom FC Barcelona, wurde seitdem immer wieder verliehen. Im Sommer ging er ablösefrei zum AC Mailand. Auch Batuhan Altintas, Sven Schipplock und Nicolai Müller verließen den Verein ablösefrei.

Die Topspieler konnte der HSV aufgrund des Abstiegs und den Gehaltseinsparungen nicht mehr halten. Die Gehälter sanken von 55 Millionen Euro auf gut 28 Millionen Euro berichtet die Bild. Klar, dass dem HSV-Vorsitzenden Bernd Hoffmann und Sport-Vorstand Ralf Becker weitgehend die Hände gebunden waren bei den Verkäufen von Bobby Wood, Andre Hahn und Walace.

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Wood kam damals für 4 Millionen Euro von Union Berlin, wurde nun für 1,2 Millionen Euro an Hannover 96 verliehen. Zum gleichen Klub zog es Walace, den der HSV im Januar 2017 für 9,2 Millionen Euro verpflichtete und jetzt für 6 Millionen Euro an Hannover weiter verkaufte. Auch mit André Hahn wurde ein Transferminus von drei Millionen Euro gemacht.

Rechnet man die Aussortierung von Mergim Mavraj und den Verkauf von Albin Ekdal noch hinzu, hat der HSV so fast 31,6 Millionen Euro verloren. Immerhin: Mit dem Verkauf von Luca Waldschmidt machte der HSV beim Verkauf zum SC Freiburg knapp 4 Millionen Euro Gewinn.