16. August 2022 / 19:31 Uhr

Gladbach-Boss über Berichte um möglichen Eberl-Wechsel zu RB: "Aktuell keine Kontaktaufnahme"

Gladbach-Boss über Berichte um möglichen Eberl-Wechsel zu RB: "Aktuell keine Kontaktaufnahme"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Borussia Mönchengladbach hat zu den Gerüchten um Max Eberl Stellung bezogen.
Borussia Mönchengladbach hat zu den Gerüchten um Max Eberl Stellung bezogen. © IMAGO/Revierfoto (Montage)
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Borussia Mönchengladbach hat am Dienstagabend auf die aufkommenden Gerüchte um ein Engagement von Max Eberl bei RB Leipzig reagiert. Gladbach-Geschäftsführer Markus Aretz erklärte, dass weder Eberl noch die Sachsen Kontakt zum Bundesliga-Klub aufgenommen hätten.

In die Debatte um einen möglichen Wechsel von Borussia Mönchengladbachs früherem Sportdirektor Max Eberl zum Bundesliga-Konkurrenten RB Leipzig hat sich nun auch Borussia-Geschäftsführer Markus Aretz geäußert. "Es gibt aktuell keine Kontaktaufnahme, weder durch Max Eberl noch durch einen Verein“, sagte Aretz dem Kicker. Da Eberls Vertrag in Mönchengladbach bei dessen Rücktritt Anfang des Jahres nicht aufgelöst, sondern aktuell lediglich ruht, müssten sich Eberl und der mögliche neue Klub zunächst mit der Borussia einigen.

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Zuvor hatte der TV-Sender Sky über eine bevorstehende Einigung zwischen Eberl und den Sachsen berichtet. Leipzigs Vorstandsvorsitzender Oliver Mintzlaff hatte kurz darauf in einer Talkrunde der Leipziger Volkszeitung, die wie der der SPORTBUZZER dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) angehört, erklärt: "Ich kann alles dementieren, was geschrieben wurde. Ich kann dementieren, dass wir eine Einigung mit Max Eberl haben. Wir sind in Gesprächen mit einem Kandidaten, haben aber noch keine Einigung."

Eberl gilt bei den Sachsen als Wunschlösung für die Position des Sportdirektors. Der 48 Jahre alte frühere Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach war im Januar aus gesundheitlichen Gründen von seinem Posten zurückgetreten. Eberl verzichte auf sein ausstehendes Gehalt, berichtete Sky, Gladbach auf eine Ablöse. Die Bild hingegen berichtete, dass für die Borussia eine ablösefreie Lösung nicht in Frage kommt.

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Die Sachsen sind nach der Trennung von Markus Krösche seit über einem Jahr auf der Suche nach einem Sportdirektor. RB-Chef Oliver Mintzlaff hatte immer wieder eine 1A-Lösung angekündigt, die Präsentation aber verschoben. Eine Verpflichtung von Eberl hatte Mintzlaff zuletzt nicht bestätigt, sie aber auch nicht explizit ausgeschlossen. Unterschrieben ist der Vertrag in Leipzig laut Sky noch nicht, allerdings bestehe sowohl beim DFB-Pokalsieger als auch beim langjährigen Gladbach-Manager die klare Absicht einer Zusammenarbeit.