20. September 2020 / 23:00 Uhr

Marco Reus rechnet mit Karriereende beim BVB – Kapitän bereut Absage an FC Bayern "nicht eine Sekunde"

Marco Reus rechnet mit Karriereende beim BVB – Kapitän bereut Absage an FC Bayern "nicht eine Sekunde"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Marco Reus wurde in Dortmund geboren und spielt seit 2012 wieder bei seinem Jugendverein.
Marco Reus wurde in Dortmund geboren und spielt seit 2012 wieder bei seinem Jugendverein. © imago images/Norbert Schmidt
Anzeige

Beendet Marco Reus seine Karriere einmal bei Borussia Dortmund? Gegenüber "Sky" machte der 31-Jährigen den BVB-Fans diesbezüglich Hoffnung. Außerdem erklärte der Nationalspieler, dass er nach seiner aktiven Laufbahn definitiv keine Trainer-Karriere einschlagen wolle.

Anzeige

Marco Reus rechnet damit, seine Karriere einmal bei Borussia Dortmund zu beenden. "Ich gehe davon aus, ja", antwortete der Kapitän des BVB auf eine entsprechende Frage im neuen Sky-Talkformat Meine Geschichte – das Leben von. Der 31-Jährige spielt seit acht Jahren für die Borussia, Reus' derzeitiger Vertrag läuft noch bis 2023. Was er nach seiner aktiven Laufbahn machen wolle, wisse er allerdings noch nicht, sagte der Nationalspieler. Eines sei jedoch klar - eine Trainer-Karriere wolle er nicht einschlagen.

Ein Engagement als Cheftrainer schloss Reus in aller Deutlichkeit aus. "Im oberen Bereich auf keinen Fall. Ich bin jetzt schon 15 Jahre lang nur 100 Tage zu Hause im Jahr", sagte der Familienvater. Er sei zwar als Teil des Profifußball-Business "schon happy", aber: "Ich will nicht mehr dem Stress ausgesetzt sein." Er wolle nach dem Ende seiner Laufbahn zunächst abwarten, welche Türen sich für ihn öffnen, erklärte der gebürtige Dortmunder, der gerade von einer schweren Verletzung zurückgekehrt ist, im Gespräch mit Moderator Riccardo Basile.

Mehr vom SPORTBUZZER

Der BVB hatte seinen "verlorenen Sohn" im Sommer 2012 zurückgeholt. Reus war bereits von 1996 bis 2006 bei den Dortmundern ausgebildet worden, wechselte anschließend jedoch zu RW Ahlen und schloss sich 2009 Borussia Mönchengladbach an. Dort reifte der Angreifer zum Nationalspieler. Im Sommer 2012 kehrte er zu den Schwarz-Gelben zurück - und schlug ein Angebot des FC Bayern aus. Trotz der Titel, die die Münchner seither einheimsten, habe er wegen der Absage aber keine schlechten Gefühle. Reus: "Ich bereue es nicht eine Sekunde."

Der 31-Jährige äußerte sich auch über den vielleicht schwersten Moment seiner Karriere - die verpasste WM 2014. Reus hatte sich in einem Vorbereitungsspiel einen Syndesmosebandriss zugezogen und war für das Turnier ausgefallen, das seine Teamkollegen in Rio de Janeiro gewannen. "So schön es für sie war, so schlimm war es für mich", sagte Reus, der sich immer wieder mit teils langwierigen Verletzungen herumschlagen musste. "Ich habe das Spiel geschaut und mich auch gefreut. Kurz darauf bin ich aber schlafen gegangen..."