03. Mai 2021 / 22:30 Uhr

Siegtreffer in der Nachspielzeit: Fortuna Düsseldorf holt gegen den KSC Big Points im Aufstiegsrennen

Siegtreffer in der Nachspielzeit: Fortuna Düsseldorf holt gegen den KSC Big Points im Aufstiegsrennen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Fortuna Düsseldorf sammelte wichtige Punkte im Rennen um den Bundesliga-Aufstieg.
Fortuna Düsseldorf sammelte wichtige Punkte im Rennen um den Bundesliga-Aufstieg. © IMAGO/Uwe Kraft/RHR-Foto (Montage)
Anzeige

Fortuna Düsseldorf hat im Montagabendspiel der 2. Bundesliga einen Last-Minute-Sieg gefeiert. Das Team von Uwe Rösler gewann durch ein Tor in der Nachspielzeit gegen den Karlsruher SC und sammelte damit Big Points im Kampf um den Bundesliga-Aufstieg.

Anzeige

Big Points im Aufstiegskampf der 2. Bundesliga: Am Montagabend hat Fortuna Düsseldorf einen wichtigen Sieg gegen den Karlsruher SC gefeiert. Die Mannschaft von Trainer Uwe Rösler kam dank eines Treffers in der Nachspielzeit durch Shinta Appelkamp (90.+5) zu einem 3:2 (1:1) und sendete so ein Ausrufezeichen in Richtung der Aufstiegsränge. Dawid Kownacki glich im ersten Durchgang eine frühe Führung der Gäste durch ein Eigentor von Kevin Danso (9.) per Elfmeter aus (35.), Brandon Borrelo erzielte die zwischenzeitliche Führung für die Fortunen, die Marvin Wanitzek allerdings per Elfmeter egalisierte (80.). Düsseldorf schafft es so, an Holstein Kiel (50 Punkte) vorbei- und punktgleich mit dem HSV (52) auf dem Relegationsrang zu ziehen. Die Störche haben allerdings noch zwei Nachholspiele in der Hinterhand und können schon am Dienstag gegen Sandhausen (18.30 Uhr, Sky) wieder vorbeiziehen.

Anzeige

Düsseldorf startete fulminant in die Partie und erarbeitete sich auf Anhieb gute Chancen, unter anderem verpasste Kristoffer Peterson aussichtsreich im Strafraum (8.). Stattdessen gingen die Gäste in Führung: Nach einer Flanke von Marco Thiede drängt KSC-Stürmer Philipp Hofmann im Sechzehner zum Ball. Fortuna-Verteidiger Danso ist aber schneller da – und stolpert den Ball ins eigene Tor (9.). Fortuna ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen und belohnte sich noch vor der Pause: Karlsruhes Philip Heise erwischte Düsseldorfs Angreifer Felix Klaus im Strafraum am Bein, Schiedsrichter Patrick Alt gab den Elfmeter, den Kownacki souverän verwandelte (35.).

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte drückte Düsseldorf. Allerdings setzte der KSC immer mal wieder Nadelstiche per Konter. So etwa, als Marc Lorenz den Ball nach Ablage von Sebastian Jung in guter Position nicht optimal erwischte (51.). Nach rund einer Stunde spielte Fortuna-Coach Rösler dann seine vermeintlichen Asse: Für Torschütze Kownacki und Edgar Prib brachte er mit Kenan Karaman und Rouwen Hennings zwei Angreifer. Die bis dahin wohl beste Chance verpasste kurz danach Klaus, der eine halbhohe Flanke von der Toraus-Linie frei vor dem KSC-Tor per Kopf nicht entscheidend verwerten konnte (61.).



Rösler bewies zunächst doch noch ein glückliches Händchen – und zwar gleich dreifach. Nach Vorarbeit von Karaman und Hennings war es der zwei Minuten zuvor eingewechselte Brandon Borrello, der in der 71. Minute den Führungstreffer für die Rheinländer erzielte. Nach einem Ballverlust des KSC am eigenen Strafraum flankte Karaman in die Box, wo Hennings mit der Hacke verlängerte. Der Ball kam zu Borrello, der kompromisslos einnetzte.

Wanitzek cool vom Punkt – Appelkamp sorgt für Ekstase

Allerdings hatte der KSC das vermeintlich letzte Wort: Luka Krajnc erwischte Philipp Hofmann im Strafraum mit dem Ellenbogen – Schiedsrichter Alt zeigte erneut auf den Punkt. Marvin Wanitzek zeigte sich ähnlich cool wie vor ihm schon Kownacki und stellte die Partie erneut auf Punkteteilung (80.). Hennings verpasste nach Steckpass von Shinta Appelkamp frei vor KSC-Keeper Marius Gersbeck noch die Riesen-Chance auf den Siegtreffer. Der Sturm-Routinier wollte Gersbeck umkurven, rutschte dabei aber aus (85.).

Es gab fünf (!) Minuten Nachspielzeit, von der Düsseldorf jede einzelne brauchte: In allerletzter Sekunde erzielte Appelkamp per Abstauber doch noch den Siegtreffer, der die Mannschaft von Trainer Rösler träumen lässt. Am kommenden Samstag geht es für die Fortuna gegen Eintracht Braunschweig (13 Uhr, Sky) darum, den Druck auf die Konkurrenz weiter hoch zu halten. Gegen einen Konkurrenten tritt parallel der KSC an: Die Badener spielen beim Tabellenzweiten Greuther Fürth.