07. August 2020 / 16:10 Uhr

AOK-Landespokal: Ein Derby und ein Klassiker für Oberhavel-Teams

AOK-Landespokal: Ein Derby und ein Klassiker für Oberhavel-Teams

Christoph Brandhorst
Märkische Allgemeine Zeitung
Roy Buchholz (r.) muss gehen, sein bisheriger Co-Trainer Niko Jose bleibt.
Niko Jose (I.) steht vor seinem ersten Pflichtspiel als Chefcoach des FC 98 Hennigsdorf. © Robert Roeske
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AOK-Landespokal: Die 1. Runde im Landespokal-Brandenburg steht an – Fortuna Glienicke spielt beim SC Oberhavel Velten und der FC 98 Hennigsdorf gastiert bei Stahl Brandenburg.

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Für drei Fußball-Landesligisten aus Oberhavel wird es am Sonnabend schon ernst: Die 1. Runde im AOK-Landespokal Brandenburg steht auf dem Plan. Um 15 Uhr kommt es in Velten zum Derby zwischen dem SCO und dem BSC Fortuna Glienicke. Bereits um 13 Uhr ist der FC 98 Hennigsdorf zu Gast beim FC Stahl Brandenburg. Alle Beteiligten betonen, wie ernst sie die bevorstehenden Aufgaben angehen wollen.

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Keinesfalls wolle er den Pokalstart als weiteres Testspiel abtun, macht Veltens Coach Oliver Schirrmacher klar. „Die Partie wird schon als Pflichtspiel wahrgenommen“, sagt er. Zumal es gleich ein attraktives Kreisduell sei. „Es ist ein schwerer Gegner, aber für uns ein gutes Los. Wir haben Respekt, freuen uns aber auf das Spiel“, so der SCO-Trainer mit Blick auf den Gegner aus der Bieselheide. Im Dezember 2019 hatte Velten nach 0:3-Rückstand noch mit 4:3 gewonnen. Das verspricht auch zu so einem frühen Zeitpunkt in der Saison schon Brisanz. „Das Wetter wird stimmen, hoffentlich haben wir eine tolle Kulisse“, sagt Oliver Schirrmacher. „Nach so langer Zeit sehnt man sich doch solchen Spielen entgegen. Dass wir noch nicht bei 100 Prozent sind, ist aber auch logisch.“

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Groß ist die Vorfreude auch bei Niko Jose vor seinem ersten Pflichteinsatz als Chefcoach der Hennigsdorfer Kicker. Und dann gibt es beim traditionsreichen FC Stahl Brandenburg gleich ein Duell mit viel Geschichte. Das werde heute aber kaum noch so wahrgenommen, meint Jose, der sagt: „Das ist ein gutes Spiel, um gleich in den Rhythmus zu kommen.“ Sein Team sei bereits auf einem guten Fitnesslevel, es herrsche eine gewisse Aufbruchstimmung. „Wir haben einen großen Kader, das ist vielleicht der Bonus zum letzten Jahr“, sagt der FC 98-Coach. Man habe direkt nach der langen Pause gemerkt, dass „die Stimmung wahnsinnig toll“ ist. „Die Jungs hängen sich rein und es zeigt sich, dass sie das letzte Jahr ganz gut weggesteckt haben“, so der 32-Jährige, der im Sommer vom Co- zum Cheftrainer aufgestiegen ist. Auch Stahl Brandenburg sei gerade dabei, sich gewissermaßen neu zu erfinden. „Optimal ist das Los nicht gerade, da wir uns schon am 2. Spieltag in der Landesliga wiedersehen.“