05. Oktober 2020 / 16:34 Uhr

Kunstschuss bei Sieg der TuS-Reserve: Miguel Eikelmann verwandelt Ecke direkt

Kunstschuss bei Sieg der TuS-Reserve: Miguel Eikelmann verwandelt Ecke direkt

Matthias Schütt
Märkische Allgemeine Zeitung
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Die Bergfelder um Patrick Eder (r., gegen Dennis Aerts) unterlagen dem Spitzenreiter aus Schönow. © Verein
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Kreisoberliga Oberhavel/Barnim: Der sechste Spieltag in der Zusammenfassung.

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TuS Sachsenhausen II – Grün-Weiss Ahrensfelde II 2:1 (0:1). Tore: 0:1 Riemer (34.), 1:1 Koch (67.), 2:1 Eikelmann (90.+1). Zuschauer: 98. Weiter in der Erfolgsspur bleibt Sachsenhausens Brandenburgliga-Reserve. Dank eines späten Treffers durch Miguel Eikelmann, der eine Ecke direkt verwandelte, gewann der TuS auch das vierte Spiel in Folge. „Es war ein glücklicher Erfolg, wenn man so spät den Siegtreffer erzielt“, sagte der Sachsenhausener Trainer Philipp Holzhauer. Denn zuvor zeigte TuS-Keeper Lucas von Einem starke Paraden und bewahrte sein Team beim zwischenzeitlichen Stand von 1:1 vor einem möglichen Rückstand, ehe Eikelmanns Ecke direkt im gegnerischen Gehäuse landete.

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FC 98 Hennigsdorf II – FC Kremmen 5:0 (1:0). Tore: 1:0 Schlegel (7.), 2:0 Peise (50.), 3:0, 4:0 Waßmuth (70., 75.), 5:0 Heilmann (85.). Zuschauer: 48. Ersatzgeschwächt traten die Gäste aus Kremmen beim Aufsteiger in Hennigsdorf an, kassierten am Ende fünf Gegentreffer. „Der Sieg hätte höher ausfallen können, aber wir haben leider unsere Chancen nicht genutzt“, sagte Hennigsdorfs Trainer Rene Hein. Die Kremmener stecken somit weiter im Tabellenkeller fest, konnten erst eine Partie in dieser Spielzeit gewinnen.

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SG Zühlsdorf – Häsener SV 1:0 (0:0). Tor: 1:0 Adam (78.). Zuschauer: 94. Gelungene Premiere für den Zühlsdorfer Interimstrainer Olaf Otte: Im ersten Duell nach der Trennung von SG-Trainer René Schwarze gewannen die Gastgeber das Aufsteigerduell gegen den Häsener SV. Matchwinner war Rene Adam, der das goldene Tor für die Hausherren erzielte. „Dieses Spiel hatte eigentlich keinen Sieger verdient“, fand Häsen-Coach Bastian Peschel. „Am Ende hat mit Zühlsdorf die glücklichere Mannschaft gewonnen.“

Blau-Weiß Leegebruch – FSV Bernau II 6:1 (4:0).Tore: 1:0 Guggenberger (3.), 2:0 T. Matzat (7.), 3:0 Guggenberger (29.), 4:0 N. Matzat (38.), 5:0, 6:0 Guggenberger (50., 60.), 6:1 Wanke (77.). Zuschauer: 59. In einem einseitigen Match machten die Gastgeber schon vor der Pause alles klar, da die Gäste-Abwehr vor allem Leegebruch-Stürmer Thomas Guggenberger nicht in den Griff bekam. Dieser bedankte sich mit vier Treffern und schoss sein Team auf Tabellenplatz zwei.


SG Mildenberg – SG Storkow 3:0 (1:0). Tore: 1:0 Schröder (5./Eigentor), 2:0, 3:0 Hunziger (53., 90.+2). Zuschauer: 70. Es läuft einfach nicht bei der SG Storkow. Die Gäste verloren auch das sechste Saisonspiel, stehen weiter punktlos am Tabellenende. Vor allem in der Offensive zeigten sich die Storkower harmlos – bislang gelangen nur zwei Treffer. Auf der Gegenseite freute sich Ronny Wasielewski zumindest über die drei Punkte. „Es war ein schweres Stück Arbeit“, sagte der Mildenberg-Trainer. „Das Ergebnis täuscht etwas über das Spiel hinweg. Das war bei uns nicht das Gelbe vom Ei.“

Die Mannschaften des Tages in der Kreisoberliga Oberhavel/Barnim.
Die Mannschaften des Tages in der Kreisoberliga Oberhavel/Barnim. © SPORTBUZZER

Grün-Weiß Bergfelde – Rot-Weiß Schönow 0:2 (0:1). Tore: 0:1 Lang (20.), 0:2 Roelofs (87.). Zuschauer: 56. „Wir hätten am Ende nicht unbedingt mit leeren Händen dastehen müssen“, resümierte Bergfeldes Trainer Burak Benli. Denn seine Mannschaft bot dem weiter verlustpunktfreien Tabellenführer lange Zeit Paroli, schaffte es aber nicht, ein Tor zu erzielen. „Wir haben eine engagierte Leistung gezeigt“, so Benli. Doch die Gäste waren bei zwei Situationen zur Stelle, trafen zweimal und feierten den sechsten Sieg im sechsten Spiel. „Wir waren nach dem Schlusspfiff schon erleichtert. Der Gegner hat es uns schwer gemacht“, analysierte der Schönower Coach Tobias Robel.

SV Friedrichsthal – SV Rüdnitz/Lobetal 6:1 (2:1). Tore: 1:0 D. Rohrlack (12.), 2:0 Stägemann (36.), 2:1 Bauer (42.), 3:1 Hofmann (47./Strafstoßtor), 4:1 Heinrich (62.), 5:1 Stägemann (65.), 6:1 Michelsen (75./Eigentor). Zuschauer: 31. Der SV Friedrichsthal steht in dieser Saison für (Tor-)Spektakel. Denn in den bisherigen sechs Partien mit Beteiligung des SVF fielen 35 Tore – das ist Bestwert in der höchsten Kreisspielklasse. „Aufgrund der zweiten Halbzeit ist die Höhe am Ende auch verdient“, meinte SVF-Trainer Steven Rohrlack. „Der Elfmeter war der Knotenlöser. Danach lief es dann richtig rund.“