16. August 2020 / 13:26 Uhr

Krumbholz-Doppelpack reicht Chemie Premnitz nicht aus (mit Galerie)

Krumbholz-Doppelpack reicht Chemie Premnitz nicht aus (mit Galerie)

Christoph Laak
Märkische Allgemeine Zeitung
Felix Baitz (I.), Alexander Schütze (m.), Elias Große (r.).
Felix Baitz (l.) und Elias Große konnten gemeinsam den Treffer zum 2:3 von Alexander Schütze nicht mehr verhindern. © Christoph Laak
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AOK-Landespopkal: Die Premnitzer scheiden in der 2. Runde nach einer 2:3-Niederlage gegen den Oranienburger FC aus.

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Die Landesliga-Fußballer des TSV Chemie Premnitz haben den Einzug in das Achtelfinale des AOK-Landespokal verpasst. Nach einer couragierten Leistung unterlagen die Chemiker dem Oranienburger FC Eintracht mit 2:3 (2:1) und können sich somit vollkommen auf die Liga konzentrieren.

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In Bildern: Chemie Premnitz verliert mit 2:3 gegen den OFC Eintracht.

Die Premnitzer Hausherren (grüne Trikots) boten dem Brandenburgligisten aus Oranienburg einen harten Kampf, wurden am Ende aber nicht dafür belohnt. Zur Galerie
Die Premnitzer Hausherren (grüne Trikots) boten dem Brandenburgligisten aus Oranienburg einen harten Kampf, wurden am Ende aber nicht dafür belohnt. © Christoph Laak

Dabei hatte es für die Hausherren gar nicht gut begonnen. Bereits nach acht Minuten geriet Chemie in Rückstand, als Lukas Bianchini eine Flanke wuchtig verwertete. Zuvor hatten die Gäste schon einen direkten Freistoß an die Latte geschossen. „Das wir so früh hinten gelegen haben war natürlich nicht gut. Wir haben erst nach einer halben Stunde ins Spiel gefunden“, schätzt TSV-Trainer Peter Oberschmidt ein. Zuvor hatten überlegene Gäste noch einmal das Aluminium getroffen.

Zwei Lupfer ins Premnitzer Glück

Doch kurz vor der Pause folgte der Auftritt von Sebastian Krumbholz. Erst konnte er seinem Verteidiger entwischen und den Ball überlegt zum 1:1-Ausgleich ins Tor lupfen (41.), ehe er nur zwei Minuten später seinen Gegenspieler düpierte und Gäste-Torwart Sven Roggenthin zum 2:1-Halbzeitstand erneut überlupfte (43.). „Wir er die Tore da macht ist beeindruckend. Wir müssen ihn aber künftig noch besser einsetzen“, lobte der Premnitzer Trainer seinen Torjäger.

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Aus der Pause kamen beide Teams gleichwertig. Oranienburg war zwar optisch überlegen, konnte sich zunächst aber auch keine klaren Chancen erspielen. Auf der Gegenseite verpasste es Chemie durch ungenaue Abspiele immer wieder für Gefahr zu sorgen. Mit viel Leidenschaft hielt man den Gegner aber vom eigenen Tor weg. Es brauchte schon eine Standardsituation für die Gäste, um den Ausgleich zu erzielen. Bei einem Freistoß spekulierte TSV-Schlussmann Felix Baitz ein wenig zu viel und konnte so den strammen Schuss von Pascal Eichhorst nicht mehr abwehren (72.).

Der Einsatz stimmte beim TSV Chemie

Und es kam noch schlimmer für die Gastgeber. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld machte sich Alexander Schütze auf den Weg Richtung Premnitzer Tor und brachte den Ball überlegt im Tor unter (74.). In der Folge versuchte es Premnitz mit der Brechstange und hohen Bällen. Mehr als ein, zwei Halbchancen kamen dabei aber nicht mehr heraus. Im Gegenteil: Felix Baitz musste noch einmal eingreifen, konnte das Eins-gegen-eins gegen Schütze diesmal aber für sich entscheiden, so dass es beim letztlich nicht unverdienten 3:2-Sieg der Gäste blieb.

„Läuferisch, vom Willen und dem Einsatz her war das eine Top-Leistung von uns. Spielerisch haben wir es nicht so gut gemacht und es verpasst noch gefährlicher zu sein. Alle drei Tore waren vermeidbar und wir haben den Gegner unterstützt diese zu schießen. Wir waren nach dem schnellen 0:1 ein wenig beeindruckt, haben aber gezeigt, dass wenn es schnell und geradlinig nach vorne geht, wir auch gefährlich sind. Von der Grundlagen-Ausdauer sind wir auf einem Top-Niveau, das lässt für die Liga absolut hoffen“, so Peter Oberschmidt nach dem Spiel.