31. März 2018 / 21:06 Uhr

Kreispokal Oberhavel/Barnim: Torhüterwechsel bringt Titelverteidiger Fortuna Glienicke ins Halbfinale

Kreispokal Oberhavel/Barnim: Torhüterwechsel bringt Titelverteidiger Fortuna Glienicke ins Halbfinale

Knut Hagedorn
Märkische Allgemeine Zeitung
Fortuna Glienicke (gelb) steht erneut im Halbfinale.
Fortuna Glienicke (gelb) steht erneut im Halbfinale. © Kevin Päplow
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Kreispokal Oberhavel/Barnim: Joachimsthal II und Mildenberg überraschen - Kremmen raus mit Applaus. 

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BSC Fortuna Glienicke – Birkenwerder BC 5:2 (0:1, 2:2) nach Elfmeterschießen

Tore: 0:1 Porschatis (41.), 0:2 Lehmann (70.), 1:2 Narath (75. Eigentor), 2:2 Puhlmann (84. Elf.)

Elfmeterschießen: 3:2 Bramanti, Lehmann scheitert an Schüller, 4:2 Puhlmann, Mielke scheitert an Schüller, 5:2 Metzlaff, Weigel scheitert an Schüller

Zuschauer: 65.

Titelverteidiger Fortuna Glienicke steht erneut im Kreispokal-Halbfinale. Dabei avancierte Ersatztorhüter Steven Schüller zum großen Pokalhelden für die Glienicker, der kurz vor Spielende in der Verlängerung eingewechselt wurde und anschließend drei Strafstöße des BBC hielt. „Ich habe öfters mal welche gehalten und bin froh, dem Team geholfen zu haben“, zeigte sich der 30-Jährige zurückhaltend. „Ich wollte Birkenwerder durch seine große Statur beeindrucken, hat ganz gut geklappt“, freute sich auch Fortuna-Coach Sascha Flemming. Zuvor sah es allerdings lange nach einem Aus des Titelverteidiger aus. Die Gäste waren vor allem in den ersten 60 Minuten in einem flotten und ansehnlichen Spiel die bessere Mannschaft. Kurz vor der Pause traf Porschatis zum verdienten 0:1, Lehmann erhöhte nach 70 Minuten per Heber aus knapp 35 Metern auf 0:2. Ein unglückliches Eigentor von BBC-Akteur Dolf Narath nach einem Eckball machte die Partie wieder spannend, in der Steven Puhlmann per Elfmeter sechs Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit ausglich. In der Verlängerung passierte nicht mehr viel, beide Teams scheuten das letzte Risiko. Dann wechselte Flemming Steven Schüller ein und damit den Sieg. „Sehr bitter für uns. Wir dürfen nach dem 2:0 nichts mehr anbrennen lassen, haben aber ab diesem Moment nichts mehr gemacht“, ärgert sich Andreas Schmidt, der die verreisten Jürgen Bogs und Florian Glitza auf der Gästebank vertrat.

FSV Schorfheide Joachimsthal II – Rot-Weiß Schönow 2:1 (0:1, 2:1) nach Verlängerung.

Tore: 0:1 Molkentin (25.), 1:1, 2:1 Lorenz (87.; 96.). GR: Molkentin (Schönow, 112.)

Zuschauer: 40.

Pokalüberraschung in Joachimsthal. Der Kreisligist siegte nach Verlängerung gegen den Kreisoberligisten aus Schönow. „Ich bin maßlos enttäuscht. Wir haben es selber aus der Hand gegeben“, ärgert sich Gästetrainer Tobias Robel. Trotz großer personeller Probleme führte der Gast verdient zur Pause und hatte auch mehr vom Spiel, doch die Gastgeber kämpften leidenschaftlich, glichen kurz vor dem Abpfiff der regulären Spielzeit aus und trafen in der Verlängerung zum Siegtreffer. „Wir haben gerade ab der zweiten Halbzeit einiges vermissen lassen“, so Robel sauer.

SG Mildenberg – TuS Sachsenhausen II 2:1 (2:1)

Tore: 0:1 Eikelmann (8.), 1:1 Hunziger (29.), 2:1 Struck (40.)

Zuschauer: 78

Erstmals seit fünf Jahren steht die SG Mildenberg wieder im Halbfinale des Kreispokalwettbewerbes. In einem packenden Pokalfight rang der Gastgeber eine gut aufgestellte TuS-Reserve nieder. Der Gast hatte den besseren Start und führte früh durch Eikelmann (8.). Anschließend blieben die Gäste die spielbestimmende Mannschaft, allerdings hielt Mildenberg leidenschaftlich dagegen und drehte noch vor der Pause die Partie. Nach dem Seitenwechsel drückten die Gäste mit Macht, verpassten es aber mehrfach das runde ins Eckige zu befördern. „Es ist leider seit Wochen so. Wir haben Chancen, machen sie aber nicht“, ärgert sich Philipp Holzhauer, Trainer des Gastes. Siegertrainer Mike Link dagegen freute sich verständlicherweise: „Wir haben alles reingeworfen und demnach auch nicht ganz unverdient gewonnen. Sicherlich war der TuS spielbestimmend, aber wir waren in den entscheidenden Szenen einfach da.“

FC Kremmen – Grün-Weiß Ahrensfelde 0:4 (0:0)

Tore: 0:1, 0:2 Grzyb (53., 69.), 0:3 Colaki (74.), 0:4 Pestov (88.)

Zuschauer: 64

Dem Kreisoberligisten FC Kremmen ist es trotz einer engagierten Leistung nicht gelungen, Landesklassen-Spitzenreiter Ahrensfelde wie im Vorjahr aus dem Pokal-Wettbewerb zu schmeißen. Dabei verkaufte sich das Team von Trainer Falk Franke vor allem im ersten Spielabschnitt sehr teuer und erreichte ein Gleichgewicht der Kräfte. Beide Mannschaften hatten einige verheißungsvolle Möglichkeiten, dennoch ging es torlos in die Kabine, für Kremmen ein erster Achtungserfolg. Nach dem Seitenwechsel erhöhte der Gast den Druck und marschierte spätestens mit dem 0:1 in Richtung Halbfinale. „Wir haben alles probiert, am Ende aber hat sich die Klasse von Ahrensfelde verdient durchgesetzt, wenn auch ein oder zwei Treffer zu hoch“, befand auch FCK-Stürmer Marc Kaiser, der im Vorjahr noch mit zwei Treffer.

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Bei einem B-Junioren-Spiel des FC Bayern München traf Daugals Hoffenheim-Coach Julian Nagelsmann. © Privat
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