01. Februar 2021 / 14:04 Uhr

Köln-Zugang Max Meyer erklärt: Darum war eine Rückkehr zu Schalke 04 kein Thema

Köln-Zugang Max Meyer erklärt: Darum war eine Rückkehr zu Schalke 04 kein Thema

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Max Meyer spielt nach seiner Bundesliga-Rückkehr für den 1. FC Köln und nicht für seinen Ex-Klub FC Schalke.
Max Meyer spielt nach seiner Bundesliga-Rückkehr für den 1. FC Köln und nicht für seinen Ex-Klub FC Schalke. © imago images/Herbert Bucco/Montage
Anzeige

Max Meyer ist zurück in der Bundesliga - beim 1. FC Köln und nicht bei Schalke 04. Ein Wechsel zurück zum Ex-Klub sei auch kein Thema gewesen. Warum, erklärte der 25-jährige Mittelfeldspieler in einer Video-Schalte.

Anzeige

Ex-Nationalspieler Max Meyer hat für die Rückkehr in die Bundesliga Angebote aus dem Ausland ausgeschlagen, ein Comeback beim FC Schalke 04 stand aber nie zur Debatte. "Das war kein Thema, weil es keine Anfrage gab", sagte der Neuzugang des 1. FC Köln in einer Video-Schalte am Montag. Der Tabellenletzte Schalke, bei dem Meyer bis 2018 insgesamt neun Jahre spielte, hatte in diesem Winter in Sead Kolasinac und Klaas-Jan Huntelaar zwei Ex-Stars zurückgeholt.

Anzeige

Er habe nach seiner Vertragsauflösung beim Premier-League-Club Crystal Palace zwar "das eine oder Angebot gehabt, auch aus dem Ausland", erklärte Meyer: "Aber ich wollte zurück in die Bundesliga." In Köln fühle er sich "gut aufgehoben. Das ist ein Riesen-Verein mit großer Wucht." Entscheidend sei letztlich das Verhältnis zu Kölns Sportchef Horst Heldt gewesen. "Der Kontakt ist nie abgerissen", sagte Meyer: "Er hat mich zum Profi gemacht, von daher verspüre ich noch Dankbarkeit."

Mehr vom SPORTBUZZER

Dass er im Falle des Klassenerhalts länger bleibt als das bisher vereinbarte Jahr, sei "denkbar", erklärte der 25-Jährige: "Das werden wir im Sommer besprechen." Dass der FC am letzten Spieltag ausgerechnet Schalke zu einem möglichen Abstiegsendspiel empfängt, sei ihm "noch gar nicht bewusst. Aber ich hoffe, dass wir bis dahin genug Punkte haben und es kein Endspiel ist."

Seine Zeit in England bereut Meyer nicht. "Es gab Höhen, es gab auch Tiefen", sagte er: "Es war eine lehrreiche und schöne Zeit, auch wenn es am Ende nicht mehr ganz so gut war." Nach seinem Kurz-Debüt mit Einwechslung in der 90. Minute am Sonntag gegen Bielefeld (3:1) freut sich Meyer auch auf das Pokal-Achtelfinale am Mittwoch bei Zweitligist Jahn Regensburg. "In England legt man nicht ganz so viel Wert auf den Pokal", sagte der viermalige Nationalspieler: "Deshalb habe ich den DFB-Pokal sehr vermisst."