09. April 2020 / 20:13 Uhr

Kicker-Care Aktion des TSV Pansdorf läuft auf Hochtouren 

Kicker-Care Aktion des TSV Pansdorf läuft auf Hochtouren 

Paul Schubert
Lübecker Nachrichten
TSV-Spieler Kai Hahn im Einsatz. Die Einkäufe holen sie bei einem Supermarkt in Timmendorf ab.
TSV-Spieler Kai Hahn im Einsatz. Die Einkäufe holen sie bei einem Supermarkt in Timmendorf ab. © TSV Pansdorf 1. Herren
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Nach anfänglichen Startschwierigkeiten melden sich immer mehr Menschen, um die Hilfe der Landesliga-Kicker in Anspruch zu nehmen

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Seit mittlerweile drei Wochen bieten die TSV-Spieler im Rahmen des Kicker-Care Projektes ihre Hilfe für Menschen aus Risikogruppen an. Zeit für eine erste Bilanz. Der LN-Sportbuzzer sprach mit Spieler und Koordinator Marcel Sinn über die Nachfrage, schöne Momente und die Dauer der Aktion.

Zu Beginn des Projekts offerierten die Ostholsteiner ihre Hilfe ausschließlich über ihre Social-Media Kanäle. Nachdem sich die Nachfrage zuerst im Rahmen hielt und man die Zielgruppe nicht zu erreichen schien, entschloss man sich kurzerhand dazu, 2500 Flyer in der Umgebung in die Briefkästen zu schmeißen. Fortan kam es zu einer regen Nachfrage nach Unterstützung in Form von Einkäufen und auch telefonischer Seelsorge. "Jedes Gespräch ist ein schönes Ereignis, da die Personen sehr dankbar sind und die Aktion wertschätzen," zeigt sich Sinn erfreut.

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Inzwischen gäbe es bereits erste feste Bündnisse zwischen den einzelnen Parteien, so bestellen einige bereits zum dritten Mal, "was uns natürlich freut und wir daraus schließen können, dass die Kunden mit dem System, wie wir das machen, zufrieden sind," bilanziert der 24-Jährige. Das Team umfasst zur Zeit 16 Personen aus dem Verein, die helfen wollen und es zeitlich einrichten können, an den Liefertagen Dienstags und Freitags die Einkäufe zu überbringen.

Wer zur Risikogruppe gehört oder aus anderen Gründen Hilfe benötigt, kann sich weiterhin unter der Telefonnummer 045 04 / 819 87 79 oder per Email an pansdorf@kicker-care.de melden. Wie lange die Aktion noch gehen wird, lässt sich im Moment nicht sagen. "Aber solange bis wieder Normalität in den Haushalten einkehrt, möchten wir für die Risikopersonen da sein und sie in der schwierigen Zeit unterstützen," betont Sinn.