15. November 2021 / 10:59 Uhr

"Keine Ausreden": Portugal-Superstar Cristiano Ronaldo fordert sein Team im Kampf um das WM-Ticket

"Keine Ausreden": Portugal-Superstar Cristiano Ronaldo fordert sein Team im Kampf um das WM-Ticket

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Cristiano Ronaldo erlitt mit seinen Portugiesen gegen Serbien einen empfindlichen Dämpfer.
Cristiano Ronaldo erlitt mit seinen Portugiesen gegen Serbien einen empfindlichen Dämpfer. © IMAGO/Xinhua
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Für Portugal setzte es im Rennen um die Vergabe der WM-Tickets für die Endrunde 2022 in Katar am Sonntag einen herben Dämpfer. Nach der Last-Minute-Pleite gegen Serbien müssen die Portugiesen den Umweg über die Playoffs bestreiten. Superstar Cristiano Ronaldo nahm seine Teamkollegen für die Aufgabe in die Pflicht.

Portugals Superstar Cristiano Ronaldo hat sich auch nach dem schmerzhaften Rückschlag in der WM-Qualifikation optimistisch für eine Teilnahme in Katar 2022 geäußert. "Der Fußball hat uns immer wieder gezeigt, dass es manchmal die schwierigsten Wege sind, die zu den besten Resultaten führen. Das gestrige Ergebnis war hart, aber nicht genug, um uns unterzukriegen", schrieb der 36 Jahre alte Stürmer am Montag bei Instagram. Portugal hatte vor eigenem Publikum mit 1:2 gegen Serbien verloren und muss nun den heiklen Umweg Playoffs auf sich nehmen. Letztmals ein großes Turnier verpasst hat die stolze Fußballnation 1998.

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"Das Ziel, bei der WM 2022 dabei zu sein, ist immer noch da und wir wissen, was wir tun müssen, um dorthin zu gelangen. Keine Ausreden. Portugal auf dem Weg nach Katar", fuhr Ronaldo in seinem Post auf Portugiesisch fort. Für den Superstar von Manchester United wäre eine Qualifikation für Katar (21. November bis 18. Dezember 2022) gleichbedeutend mit der fünften WM-Teilnahme nach 2006, 2010, 2014 und 2018. Bisher hat Ronaldo bei jedem WM-Endturnier mindestens ein Tor erzielt.

Die fünfte Endrunde steht nach der Pleite gegen Serbien aber auf wackligen Beinen. Nachdem der frühere Münchner Renato Sanches die Führung erzielt hatte (2.), drehten Dusan Tadic (33.) und Aleksandar Mitrovic (90.+3) die Partie zugunsten der Serben, die Portugal damit noch abfingen. Trainer Fernando Santos zeigte sich beim Sender RTP3 aber weiter optimistisch: "Ich bin mir aber sicher, dass wir dabei sein werden. Das habe ich in der Kabine gespürt. Wir haben gegen Serbien nicht auf Unentschieden gespielt. Die Spieler haben es versucht, ich habe es versucht, aber es hat nicht gereicht. Wir hatten zu große Schwierigkeiten."


Ebenfalls zittern muss neben Ronaldo ein weiterer extrovertierter Torjäger. Zlatan Ibrahimovic verpasste mit Schweden die direkte Qualifikation. In Sevilla war nicht er, sondern Alvaro Morata der gefeierte Held. Bei der zurückliegenden EM hatte der Angreifer der spanischen Nationalmannschaft nach vielen vergebenen Chancen noch viel Häme erdulden müssen, doch spätestens mit seinem Tor zum 1:0 (0:0)-Sieg gegen Schweden dürfte Morata die Herzen der spanischen Fans wieder zurückerobert haben.