10. September 2020 / 15:28 Uhr

Junioren-Bundesligaspieler Koray Polat schließt sich Grün-Weiß Bergfelde an

Junioren-Bundesligaspieler Koray Polat schließt sich Grün-Weiß Bergfelde an

Matthias Schütt
Märkische Allgemeine Zeitung
PolatBergfelde
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Kreisoberliga Oberhavel/Barnim: Einen echten Transfercoup hat die Mannschaft von Bergfelde-Trainer Burak Benli getätigt. Der Neuzugang spielte im Nachwuchs des VfL Wolfsburg und Eintracht Braunschweig.

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„Aus der Bundesliga in die Kreisoberliga.“ So begrüßt Grün-Weiß Bergfelde Neuzugang Koray Polat auf seiner Facebookseite. Der 19 Jahre alte Fußballer, der bei Viktoria Berlin mit dem Kicken begann, durchlief von 2014 bis 2018 die Jugendabteilung beim VfL Wolfsburg, ehe er schließlich über die U19-Mannschaft von Eintracht Braunschweig und einem Jahr Pause nach Bergfelde wechselte. Einsätze in der U17-und U19-Junioren-Bundesliga sammelte der 1,77 Meter große Fußballer bei seinen vorherigen Stationen.

Pflichtspieldebüt muss noch warten

„Er ist ein dufter Typ, der uns fußballerisch sicher helfen wird“, so Burak Benli, Trainer der Bergfelder. Einem glücklichen Zufall hat die Mannschaft aus Oberhavel ihren Neuzugang zu verdanken. "Koray ist in die Nähe unseres Sportplatzes gezogen, hat uns spielen gesehen und gefragt, ob er mitmachen kann", berichtet Benli. Gesagt, getan. Einen Pflichtspieleinsatz für seine neue Mannschaft hat der Mittelfeldspieler, der eine Ausbildung macht, aber noch nicht absolviert. In der 2. Runde des Kreispokals am Sonnabend gegen Kreisligist Lok Eberswalde wird es ebenso nicht dazu kommen. "Koray ist bei einem Trainingsspiel gegen unsere A-Jugend unter der Woche umgeknickt, wird daher noch nicht zum Einsatz kommen. Es ist aber nichts böses", so Benli. Die spielerischen Fähigkeiten des 19 Jahre alten Kickers können die Bergfelder aber in Zukunft gebrauchen. Mit null Punkten aus drei Partien sind die Grün-Weißen aktuell Tabellenletzter in der höchsten Spielklasse des Fußballkreises Oberhavel/Barnim. "Koray ist ein Spieler ohne irgendwelche Allüren", so Benli. "Aus der aktuellen Tabellensituation müssen wir aber als Team zusammen heraus."